<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title><![CDATA[Überlebensphilosophie]]></title><description><![CDATA[Durch logisches Denken den Sinn im Leben finden und bestehende Probleme in der Welt lösen. Neue Werte für einen neue Gesellschaft.]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/</link><generator>Ghost 0.7</generator><lastBuildDate>Wed, 01 Apr 2026 07:22:18 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://www.ueberlebensphilosophie.de/rss/" rel="self" type="application/rss+xml"/><ttl>60</ttl><item><title><![CDATA[Kleingeistiger Schwachsinn]]></title><description><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/warum_philosophie/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Ich habe es als kleingeistigen Schwachsinn bezeichnet, wenn man sich in eine heile Welt flüchtet und ich das meine teilweise beleidigend aber größtenteils im Wortsinn. <br>
In einer Welt, die vor Ungerechtigkeit und Ungleichheit nur so strotzt, ist es unlogisch sich etwas anderes vorzugauckeln. Nur weil man Probleme</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/kleingeistiger_schwachsinn/</link><guid isPermaLink="false">4810b8b9-4af6-4ff9-bb99-04219c64d864</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sat, 12 Mar 2016 12:32:38 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/warum_philosophie/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Ich habe es als kleingeistigen Schwachsinn bezeichnet, wenn man sich in eine heile Welt flüchtet und ich das meine teilweise beleidigend aber größtenteils im Wortsinn. <br>
In einer Welt, die vor Ungerechtigkeit und Ungleichheit nur so strotzt, ist es unlogisch sich etwas anderes vorzugauckeln. Nur weil man Probleme nicht sieht, heißt es nicht, dass sie nicht immer näher kommen oder schon da sind. </p>

<p>Seit vielen Jahren wird Deutschland von Datenkraken und Überwachung heimgesucht. Gesetze können hierüber durchgesetzt werden, egal wie unsinnig sie sind und ob wir sie kennen oder nicht. Daraus entsteht Angst, welche Polizisten nutzen um ihre persönliche Karriere nach vorne zu treiben oder um Macht über andere auszuüben. Man ordnet sich unter, wie man es schon zu Schulzeiten dem Lehrer und den Eltern gegenüber getan hat. Die eigenen Kinder bekommen noch größeren psychischen Druck in den Schulen als man selbst hatte, Leistung ist alles was zählt. Und eben aus dieser Leistungsidee wird viel gearbeitet, 40 bis 60 Stunden Woche, unbezahlte Überstunden, Kinder werden vernachlässigt, die Ehe wird geschieden. Zumindest das Geld bleibt, der Konsum bleibt und so können Dank der intensiven Arbeit die Ressourcen der Erde schneller ausgebeutet werden als jemals zuvor. Vielleicht führt das irgendwann zu einem Kollaps, aber das ist nicht wichtig, denn das Geld spielt verrückt, Griechenland geht pleite. Da muss etwas getan werden, damit zumindest der Konsum noch klappt. Wer es schafft die Probleme auf Griechenland zu beschränken oder sich gleich alles schönredet, den nenne ich kleingeistig. <br>
Wer diesen Auszug nicht verstanden hat, kann ihn gerne genauer im Bereich „Was stimmt an unserer Gesellschaft nicht“ nachlesen.  </p>

<p>Schwachsinnig ist diese Vorstellung einer heilen Welt, weil sie zu nichts führt. Wenn ich ein ruhiges und zufriedenes Leben habe und meine Kinder ein ruhiges und zufriedenes Leben haben und deren Kinder wieder, muss man doch fragen wozu das gut sein soll. Man gibt dadurch das weiter was man schon hatte und nichts darüber hinaus. Es entwickelt sich nichts und sämtliche Verantwortung, dass sich etwas ändert müssen andere tragen. Also ein schwacher Sinn.  </p>

<p>Darum habe ich den beleidigend wirkenden Ausdruck am Anfang verwendet. <br>
<br> <br>
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<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Verschiedene Ansichten]]></title><description><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/was_stimmt_an_unserer_religion_nicht/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Natürlich äußert sich auch die Bibel zu diesem Thema mit dem Ausspruch Jesu: "Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/verschiedene_ansichten/</link><guid isPermaLink="false">48b79b36-0580-4326-8355-1549697690c1</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Fri, 11 Mar 2016 21:57:15 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/was_stimmt_an_unserer_religion_nicht/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Natürlich äußert sich auch die Bibel zu diesem Thema mit dem Ausspruch Jesu: "Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden." (Matthäus 7:13,14)  </p>

<p>Allerdings ist das kein Beweis dafür, dass eine Vereinigung der Christenheit nicht möglich ist. Bislang haben vermutlich 11 Milliarden Menschen gelebt und es gibt aktuell 2 Milliarden Christen. Also auch wenn sich alle zusammenschließen und jeder ein echter Christ wäre, käme nur eine Minderheit aller Menschen in den Himmel. Es gibt eben mehr als genug Andersgläubige und welche die einen Glauben völlig ablehnen. Daher würde auch durch eine völlige Vereinigung, keine Massenreligion entstehen, welche dem Ausspruch Jesu entgegenstünde. <br>
<br> <br>
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<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Hoher Stundenlohn]]></title><description><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/zinssystem/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Stellvertretend für alle Menschen die arbeiten und dafür unverschämt viel Geld bekommen nehme ich die Buchautorin J.K. Rowling. Sie war zunächst Sozialhilfeempfängerin, hatte also kein persönliches Vermögen. 1997 wurde sie durch ihr erstes Harry Potter Buch bekannt und veröffentlichte bis 2007 noch 6 weitere Bände, die</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/hoher_stundenlohn/</link><guid isPermaLink="false">0c4ee9fd-6a73-46a1-a3a8-83d5a47cf138</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Fri, 11 Mar 2016 20:55:50 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/zinssystem/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Stellvertretend für alle Menschen die arbeiten und dafür unverschämt viel Geld bekommen nehme ich die Buchautorin J.K. Rowling. Sie war zunächst Sozialhilfeempfängerin, hatte also kein persönliches Vermögen. 1997 wurde sie durch ihr erstes Harry Potter Buch bekannt und veröffentlichte bis 2007 noch 6 weitere Bände, die ein voller Erfolg waren. Bis 2008 hatte sie 400 Millionen Bücher dieser Reihe verkauft und Filmrechte an ihrem Buch sorgten für weitere Einnahmen. In dieser kurzen Zeitspanne von 10 Jahren verdiente sie sich ein Vermögen von 1 Milliarde Dollar, Steuern bereits abgezogen. Das bedeutet, dass sie mit jeder Minute ihres Lebens in den 10 Jahren 190 Dollar verdient hat. Das ist krankhaft viel. Man kann hier nicht mehr von einem Verdienst sprechen oder davon, dass sie sich das Geld erarbeitet hätte. Sie hat das Geld einfach bekommen, mehr oder weniger freiwillig von den Menschen die ihr Produkt gekauft haben. </p>

<p>Und nicht nur das die Summe unverschämt hoch ist, sie bekommt dieses Geld auch noch für ein Buch, dass der Unterhaltung dient. </p>

<p>Richtig wäre es sie mit einem angemessenen Stundenlohn für ihre Mühen zu entlohnen und das restliche Geld entweder erst gar nicht mehr zu verlangen oder der Allgemeinheit zurückzugeben. Aber dazu mehr in spätere Texten. <br>
<br> <br>
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<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Vermieter]]></title><description><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/zinssystem/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Wenn sich jemand Geld erarbeitet hat und es in ein Wohnhaus finanziert, dann gehört ihm dieses. Es ist sein <strong>Eigentum</strong>, was aber nicht bedeutet, dass er damit machen sollte was er will. Wenn er eine Miete von 1000 Euro verlangt, obwohl für den Erhalt der Wohnung und</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/vermieter/</link><guid isPermaLink="false">34619517-faf9-4d0b-a3df-4e0e010890d2</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Fri, 11 Mar 2016 13:59:57 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/zinssystem/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Wenn sich jemand Geld erarbeitet hat und es in ein Wohnhaus finanziert, dann gehört ihm dieses. Es ist sein <strong>Eigentum</strong>, was aber nicht bedeutet, dass er damit machen sollte was er will. Wenn er eine Miete von 1000 Euro verlangt, obwohl für den Erhalt der Wohnung und Risiko nur 200 Euro gerechtfertigt wären, dann ist das eine Abzocke. So wie Marken- oder Designerkleidung eine Abzocke ist, den der Preis ist viel höher als der eigentliche Wert der Kleidung. <br>
Der Unterschied gerade zu Wohnungen ist nur, dass man sehr viel freier entscheiden kann, welche Kleidung man kauft und welche nicht. Über <strong>Wohnraum kann man kaum frei entscheiden</strong>, bzw. sehr viel schwieriger. Jeder wird versuchen möglichst nahe an seiner Arbeitsstätte oder seiner Universität zu wohnen. Daher wird man auch eine teure Miete bezahlen, wenn man sonst nichts anderes findet. </p>

<p>Die Vermieter haben in den meisten Fällen nur ihren <strong>Profit</strong> im Sinn und werden nur von der durchschnittlichen Höhe der Mieten gebremst. Also wenn sie sehr viel mehr als die Konkurrenz verlangen, wird die Wohnung niemand nehmen. Da aber die meisten Vermieter auf möglichst viel Profit aus sind, steigt dieser Durchschnitt ständig an. Selbst die Menschen die nicht so sehr in Profiten denken, heben ihre Miete an wenn sie sehen, dass ihre Wohnung weit unter dem Durchschnitt liegen, weil sie sich sonst benachteiligt fühlen. Sie glauben, dass gerade bei einer besonderen Ausstattung der Wohnung der Preis sonst nicht fair wäre. <br>
Der Fehler ist das es nicht darum geht, was die anderen machen, sondern man selbst nachdenken muss, welcher Preis angemessen ist um die Kosten zu decken. Plus einen kleinen Gewinn als Ausgleich für die Arbeit die man in Verwaltung, Planung, Risiko usw. steckt.</p>

<p>Aus logischer Sicht müssten die Mieten in einer beliebten Stadt mit wenig freiem Wohnraum sehr niedrig sein. Schließlich ist das Risiko für einen Leerstand sehr gering und man hat eine Auswahl an Personen, um sich passende Mieter auszusuchen die keinen Ärger machen. <br>
Aber es ist genau umgekehrt, was soweit geht, dass die Mieten eine Höhe haben, dass nach der Mieter den Kredit für die Wohnung eigentlich nach 30 Jahren abgezahlt hätte. <br>
Dieser Unsinn ist der Grund, weswegen die aktuellen Menschen nicht frei über ihr Eigentum entscheiden sollten. Sie sind zu gierig und denken zu wenig nach.</p>

<p>Das Zinssystem ist dabei die Einladung genau so zu denken, da es der Logik den Weg ebnet, sein Geld ohne Arbeit zu vermehren. <br>
<br> <br>
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<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Noch mehr Arbeit]]></title><description><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/arbeit/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Aber das ist nur die Variante für Arbeit, die sich in "Grenzen" hält. In der Gastronomie zählt die 40-Stunden-Woche nur bedingt, <strong>60 bis 70 Stunden</strong> sind auch in vielen anderen Branchen keine Seltenheit. <br>
Arbeitgeber und Arbeitnehmer verstoßen damit gegen geltendes Recht, was ihnen aber oftmals egal ist.</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/noch_mehr_arbeit/</link><guid isPermaLink="false">02e1bc63-f53d-4833-890b-49fffa85dc24</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Thu, 10 Mar 2016 20:34:12 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/arbeit/">Zurück zum Text</a></p>

<p>Aber das ist nur die Variante für Arbeit, die sich in "Grenzen" hält. In der Gastronomie zählt die 40-Stunden-Woche nur bedingt, <strong>60 bis 70 Stunden</strong> sind auch in vielen anderen Branchen keine Seltenheit. <br>
Arbeitgeber und Arbeitnehmer verstoßen damit gegen geltendes Recht, was ihnen aber oftmals egal ist. Genauso egal ist, dass damit Arbeitsplätze zerstört werden. Anstatt aus einem Arbeitsplatz zwei zu machen, wovon dann auch zwei Menschen gut leben können, gibt es nur einen der übermäßig viel Geld bekommt und nahzu keine Zeit hat. Auf der anderen Seite gibt es einen Arbeitslosen der wenig Geld hat und sich nutzlos vorkommt.</p>

<p>Zusätzlich wird durch die wenige Zeit noch mehr Arbeit auf anderen Gebieten verursacht. Denn es bleibt keine Zeit mehr für das <strong>Alltägliche</strong>. Man ist auf Restaurants angewiesen, auf private Putzfrauen, 24-Stunden-Lieferservice, 24-Stunden-Telefonhotline, längere Öffnungszeiten für Läden, gerne auch ein Kindermädchen. Somit zieht zu viel Arbeit einzelner Menschen auch wieder viel unnötige Arbeit Anderer nach sich.</p>

<p>Daneben leidet auch die <strong>Effektivität</strong> mit der man arbeiten kann. Es ist nicht möglich 10 Stunden am Tag geistig voll aktiv zu sein. Je länger man konzentriert arbeiten muss, umso schwerer wird es einem fallen. Daher passieren Fehler und man bremst sich wieder selbst aus. Anstatt aufzuhören wird zu legalen und illegalen Drogen gegriffen, welche Konzentration und die Ausdauer in irgendeiner Form verbessern können. Der völlige Zusammenbruch ist damit nur noch eine Frage von Zeit, die langsam abläuft. <br>
<br> <br>
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<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Werte]]></title><description><![CDATA[<p>Gott ist tot, aber der Glaube ist geblieben. Denn obwohl immer mehr Menschen aus der Kirche austreten, bleiben die <strong>christliche Moral und ihre Werte</strong> bestehen. Faulheit und Eifersucht gelten nach wie vor als Sünde, wohingegen Liebe, Mitleid, Ehrlichkeit und Nachsichtigkeit als Ideale zählen. In der Schule werden schon früh die</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/werte/</link><guid isPermaLink="false">89ab4f99-dfd4-4e45-a59f-579f328e82f5</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:47:58 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p>Gott ist tot, aber der Glaube ist geblieben. Denn obwohl immer mehr Menschen aus der Kirche austreten, bleiben die <strong>christliche Moral und ihre Werte</strong> bestehen. Faulheit und Eifersucht gelten nach wie vor als Sünde, wohingegen Liebe, Mitleid, Ehrlichkeit und Nachsichtigkeit als Ideale zählen. In der Schule werden schon früh die fleißigen, gehorsamen und pünktlichen Schüler, welche ein nahezu mönchartiges Verhalten an den Tag legen, gefördert und der Rest aussortiert. Körperliche Gewalt stellt eine Straftat dar, Hass und Wut werden entsprechend abgelehnt. Auch die althergebrachte Monogamie wird durch Fernsehserien in ein positives Licht gerückt und mit dem <em>gesetzlichen Verbot der Doppelehe</em> geschützt. <br>
Somit hat sich seit dem Niedergang des christlichen Glaubens nicht viel an den Werten geändert. Was die Kirche als guten Menschen betrachtet, sieht der Staat als guten Bürger an. <br>
<br> <br>
Doch <strong>Gut und Böse und Richtig und Falsch sind vier verschiedene Dinge</strong>. Ein guter oder auch christlicher Mensch ist nur zur Hälfte vorhanden, denn auch Böses ist instinktiv im Menschen verankert. Es ist nicht möglich eine Seite komplett abzuschalten oder sie zu verteufeln. Sollte man es doch versuchen, wird man an seiner Unvollständigkeit erkranken.  </p>

<p>Die ausschließliche Einhaltung von guten Werten ist auch nicht lebenstauglich. <strong>Ehrliche Menschen</strong> haben es nicht nur schwerer, sondern werden auch härter bestraft. Kommt man beispielsweise wegen Drogenmissbrauchs vor Gericht, sollte man sich <em>reumütig und einsichtig geben</em>, um eine geringe Strafe zu erhalten. Sagt man aber ehrlich heraus, dass man selbst entscheiden will, was man mit seinem Körper anstellt und dass man auch weiterhin Drogen nehmen wird, zeigt man sich nicht nur uneinsichtig für die Schwere seiner Tat, sondern kündigt auch weitere Straftaten vor Gericht an. Eine Gefängnisstrafe rückt damit in greifbare Nähe.  </p>

<p><strong>Fleiß</strong> gehört zu den weitverbreitetsten Werten in Deutschland. Erwachsene sowie Kinder müssen sich diesem Ideal beugen und ihre Faulheit ablegen. Denn wer nichts Sichtbares tut, der ist faul. Abzuschalten ist Faulheit, Nachzudenken ist Faulheit. <br>
Das Produkt ist eine gut funktionierende Volkswirtschaft, mit völlig überarbeiteten Erwachsenen mit Burn-Out-Syndrom bzw. Kindern und Jugendlichen mit unausgereifter Persönlichkeit, die sich später nach Belieben ausbeuten lassen.  </p>

<p>Ein <strong>guter Mensch</strong> zu sein, ist also <strong>nicht das Richtige</strong>. Wie sollte es auch so sein, wenn diese Vorstellung zu großen Teilen darauf aufbaut, einem Gott zu gefallen, an den immer weniger glauben. <br>
<br> <br>
Natürlich habe Werte ihren Ursprung nicht zwangsläufig in der Bibel, sondern sind schon weit früher zu dem Zweck entstanden, größere Gruppen von Menschen zu einem vernünftigen Zusammenleben zu verhelfen. Dabei entstehen aber nicht wenige überflüssige und behindernde Werte. Denn wie auch bei vielen <strong>Gesetzen und Normen</strong> werden sie oftmals geschaffen, um besonders waghalsige, gierige oder dumme Menschen in Zaum zu halten. <br>
Beispielsweise weiß jeder, dass in Spielzeugen nur unbedenkliche Stoffe verarbeitet werden dürfen, da sie von Kindern in den Mund genommen werden. Trotzdem werden aus <em>reiner Gier billige Materialien verwendet</em>, selbst wenn die Giftigkeit bekannt ist, weswegen es gesetzliche Normen braucht. <br>
Wenn im Kindergarten über Jahre hinweg Kinder auf einen Baum klettern ist das so lange kein Problem, bis eines mal vom Baum fällt und sich dabei ernsthaft verletzt. Vermutlich war dieses Kind nur übermütig, ist zu weit geklettert und deshalb gefallen. Trotzdem ist ab diesem Zeitpunkt der <em>Baum für alle Kinder tabu</em> und es darf höchstens noch unter Aufsicht geklettert werden.   </p>

<p>Genauso verhält es sich eben auch mit Werten. Der Wert der <strong>Monogamie</strong> ist höchstwahrscheinlich durch Menschen aufgekommen, die ihre Eifersucht nicht unter Kontrolle hatten und ihre Frauen oder Nebenbuhler ermordet haben. Um das zu verhindern, waren strenge Gesetze notwendig, die bis heute für viele einen Wert darstellen. <br>
<strong>Mitleid oder Nachsichtigkeit</strong> ist vermutlich als Gegenstück zu einer Gesellschaft entstanden, die aufgrund von Krieg und Tod nur noch Härte kannte. Soweit auch kein Problem. Nur misst man diesem Wert eine zu hohe Bedeutung bei, macht man Platz für undankbare Schmarotzer.   </p>

<p>Unabhängig davon, ob man diesen Überlegungen nun zustimmt oder nicht, sind <strong>Werte und Moralvorstellungen</strong> aus bestimmten Gründen entstanden und können, wenn überhaupt, <strong>nur für bestimmte Menschen</strong> gelten. Wenn man sie also einfach so übernimmt und sie nicht selbst erdacht hat, haben sie schlichtweg keine Gültigkeit. <br>
<br> <br>
Daher ist es wichtig, sich seine eigenen Werte und seine eigene Moral zu erarbeiten, anstatt sich durch fremde Vorstellungen das Leben schwer zu machen. Und mit eigene, meine ich <strong>selbst erdachte</strong>, welche ich nicht einfach aus meiner Erziehung übernommen habe. Doch natürlich ist nicht jede eigene Überlegung gleich ein Erfolg und es gibt eine Menge Menschen, die sich mit ihren unreifen Gedanken völlig falsche Ziele setzen.   </p>

<p>Ein Beispiel dafür wäre <strong>glücklich sein</strong> zu wollen oder zufrieden. Also wirklich dauerhaft glücklich, nicht wie bei einem Drogenrausch, sondern eher so etwas wie 90 Jahre lang ständig zufrieden vor sich hinzuleben, mit Höhen und kleinen Tiefen. <br>
Aber weder Glück noch Zufriedenheit sind ein anstrebbares Ziel. Sondern wenn man ein Ziel erreicht hat oder einen Weg geht, um es zu erreichen, dann ist man glücklich. Doch Dinge nur zu tun, um glücklich zu sein, ist widersinnig, da es Ursache und Wirkung vertauscht. Wenn man traurig ist und sich aufheitern will, gibt es da beispielsweise eine seltsam anmutende Methode. Man kann sein Gesicht zu einem Lächeln verziehen und wenn man genug Muskeln angespannt hat, die man auch sonst zum Lächeln nutzen würde, werden automatisch Glückshormone freigesetzt. Man zwingt sich damit dazu, glücklich zu sein. An und für sich ist das eine nette Sache, die man durchaus anwenden kann, wenn man sich einmal aufheitern möchte. Aber es steht nichts Wirkliches hinter diesem Glück und daher kann es keine Dauerlösung sein. Das fällt einem spätestens auf, wenn man sich mit seinem erzwungenen Lächeln selbst im Spiegel betrachtet. Es ist ein trauriges Bild. <br>
Menschen, die das Ziel haben glücklich zu sein, bauen sich meist eine eigene kleine heile Welt zusammen, in der ihr künstliches Lächeln fast natürlich wirkt. Aber die Welt ist ungerecht und die Menschen darin machen viele Fehler. Persönliche Zufriedenheit oder glücklich zu sein, verändern nichts daran. In ihrer Traumwelt, die sie sich erschaffen haben, fällt ihnen das natürlich nicht auf und sie können glücklich sterben. Aber deswegen haben sie noch lange kein richtiges oder wertvolles Leben gehabt.  </p>

<p>Ähnlich ist das Klischee für das am liebsten Fernsehdarsteller in Filmen und Serien ihr Leben geben: die <strong>Liebe</strong>. Für einige ist es das Höchste, den Partner fürs Leben zu finden und mit ihm in inniger Liebe vereint vor sich hin zu leben. Mal abgesehen davon, dass Liebe ein sehr weitläufiger Begriff ist, wäre es ja durchaus möglich, dass dieser Traum in Erfüllung geht. Nur was hat man davon? Glück zu zweit, ohne Inhalt. Denn etwas Sinnvolles erreicht hat man noch lange nicht, nur weil man gemeinsam glücklich ist.</p>

<p>Anstatt nur ruhig vor sich hinzuleben, kann man auch mit vermeintlich großen Taten aus der Masse herausstechen. <strong>Hochleistungssportler</strong>, egal ob bei Olympia oder Weltmeisterschaften, wollen etwas Einzigartiges leisten und verbringen ihre ganze Zeit damit in einem Sport möglichst perfekt zu werden. Doch Sport dient eigentlich nur der körperlichen Ertüchtigung. Egal, ob als Möbelpacker oder Informatiker, mit Sport vermeidet man körperliche Probleme, die etwa durch einseitiges Sitzen oder einseitiges Tragen entstehen. Aber wenn ich keinem richtigen Beruf mehr nachgehe, sondern hauptberuflich Sportler bin, dann bringt das gar nichts mehr. Ich diene zwar den Menschen zur Unterhaltung, was ja durchaus wichtig ist, aber für ein unterhaltsames Spiel sollte man nicht Millionen kassieren, sein Leben aufgeben oder ernsthaft glauben, etwas Weltbewegendes zu leisten. Genauso wenig ergibt es Sinn, sich mit Drogen zu behandeln, um mehr Leistung zu erbringen. Wozu auch? In einem Spiel, in dem es darum geht, dass Menschen gegeneinander antreten, wird immer einer der Beste sein. Und dieser Konkurrenzkampf ist spannend zu beobachten. Dafür ist es aber nicht notwendig, unter allen Umständen Rekorde zu brechen und der Beste aller Zeiten zu werden. <br>
Für den Sportler in diesem Beispiel geht es hauptsächlich um Anerkennung und Ruhm. Wenn einem andere sagen, dass das, was man tut, spitzenmäßig ist und sie einem zujubeln, wenn sie einen in höchsten Tönen loben, dann hat man keine Zweifel mehr daran, dass das, was man tut, absolut richtig sein muss. Aber diejenigen, die jubeln, wissen es doch selbst meist nicht besser oder sie jubeln eben, weil sie Spaß haben und es raus lassen wollen. <strong>Lob oder Zuspruch</strong> sind daher <strong>keine gültigen Indikatoren</strong> dafür, etwas richtig gemacht zu haben. <br>
Das zählt nicht nur im Sport, sondern ebenso im Beruf und privat. Einige Menschen <strong>geben ihr ganzes Leben auf</strong> nur um Belohnungen in Form von Lob, Geld oder Beförderungen zu erhalten. Doch diese vermeintlichen Erfolge sind nur Einbildung und bauen auf Überzeugungen und Forderungen derjenigen, welche die Belohnungen geben. Nicht auf den eigenen. Aber sein Leben nur nach fremden Werten auszurichten ist unsinnig, da andere Menschen, ebenso wie die jubelnden Zuschauer, auch nicht viel nachgedacht haben.</p>

<p>Jedoch könnte man dann Menschen folgen, die nachgedacht haben, indem man sich einer der zahlreichen Interessengruppen anschließt, welche <strong>überzeugende Argumente</strong> für sich vorbringen können. Allerdings haben die meisten Menschen die Sachen in einem größeren Maßstab machen gute Gründe dafür. Es gibt gute Gründe immer schnellere Autos herzustellen oder immer leistungsstärkere Smartphones, es gibt gute Gründe Kriege zu führen und es gibt gute Gründe Menschen zu foltern. Diese können genauso überzeugend sein, wie die von Friedensbewegungen oder Ökoaktivisten. Daher bringt es nichts planlos irgendwelchen Werten oder Vorstellungen von bestehenden Organisationen hinterher zu hecheln, nur weil sie sich überzeugend anhören. <br>
<br> <br>
Insgesamt wird also eine Menge falsch gemacht. Kein Wunder, denn um auf ein richtiges Ergebnis zu kommen, braucht es reichlich eigene Überlegungen und viel investierte Zeit. Allerdings ist das alles andere als einfach und nach dem ersten längeren Nachdenken wird einem auffallen, dass auf jede Antwort wieder eine Frage gesetzt werden kann. Und irgendwann landet man in einer Sackgasse. Schafft man es diese zu überwinden ist das Ergebnis davon zunächst einmal überhaupt ein  <strong>umfassendes Ziel</strong> zu haben, auf dem man weiter aufbauen kann. Dieses sollte sich nicht am Tod orientiert wie es im Christentum der Fall ist oder in anderen Religionen. Denn über den Tod lässt sich viel spekulieren, was dort sein könnte, wer ihn schon einmal erblicken konnte und ob überhaupt etwas auf das Leben folgt. Fest steht aber, dass Leben und Tod für die meisten Menschen so gut wie keine Überschneidungen haben, sondern klar getrennt sind. Daher wäre es unlogisch an ein besseres Leben im Tod zu glauben oder seine Aufmerksamkeit im Leben dem Tod zu widmen. Das Ziel was man gefunden hat muss sich am Leben orientieren. Und sollte man die Grundfragen gefunden haben, kann dieses Ziel sogar der Sinn im Leben sein. Also der übergeordnete Pol oder auch der oberste Wert, an dem sich alles andere orientiert. Dieser ist die Grundlage der eigenen Existenz, welche wertlos und sinnlos wird, wenn nicht alles Mögliche unternommen wird, um diesen bestmöglich umzusetzen.</p>

<p>Die weiteren Ziele und Werte, die sich daraus ergeben, können allerdings sehr <strong>individuell</strong> sein. Je nach Charakter und Körper hat man unterschiedliche Stärken und Schwächen und ganz nach seinen Erfahrungen auch unterschiedliche Prioritäten. Daher kann es gut sein, dass zwei Personen mit dem gleichen Sinn im Leben voneinander abweichende Ziele und Werte verfolgen, um diesen zu erreichen. Allerdings gibt es einen minimalen Konsens, der allen Menschen, welche den vorherigen Text "Der Sinn im Leben" als ihr höchstes Ziel verstehen, gemeinsam sein sollte: <br>
<br> <br>
<strong>Persönlichkeitsentwicklung</strong>, um seine Ängste zu überwinden und freier denken zu können.</p>

<p><strong>Wille zur Veränderung der Welt</strong>, um eine Entwicklung voranzutreiben.</p>

<p><strong>Toleranz</strong>, um andere Vorstellungen zu verstehen anstatt sie zu verachten.</p>

<p><strong>Mäßigung</strong>, um keinem blinden Fanatismus zu verfallen.</p>

<p><strong>Selberdenken</strong>, um alles zu erreichen.</p>

<p>Durch die Erfüllung dieser Kernpunkte kann sich ein neuer <strong>Zeitgeist</strong> bilden. Fernab von der seit 2000 Jahren vorherrschenden Mythologie und mündlichen Überlieferungen ethischer Normen. <br>
<br> <br>
<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Werte Quellen]]></title><description><![CDATA[<p><em>gesetzlichen Verbot der Doppelehe</em>: <br>
- § 172 StGB  </p>

<p><em>reumütig und einsichtig geben</em>: <br>
- burhoff.de, Einlassungsverhalten des Beschuldigten (2002); Anmerkung: Unter (tätiger) Reue wird im Strafrecht etwas anderes verstanden. Der korrekte Begriff ist „geständige Einlassung“.  </p>

<p><em>reiner Gier billige Materialien verwendet</em>: <br>
- focus.de, Spielwaren, Aufruhr nach erneutem Mattel-Rückruf (2007); Anmerkung: China</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/werte_quellen/</link><guid isPermaLink="false">575932cd-206c-4e5f-b32e-1d74c1182d47</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:47:31 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p><em>gesetzlichen Verbot der Doppelehe</em>: <br>
- § 172 StGB  </p>

<p><em>reumütig und einsichtig geben</em>: <br>
- burhoff.de, Einlassungsverhalten des Beschuldigten (2002); Anmerkung: Unter (tätiger) Reue wird im Strafrecht etwas anderes verstanden. Der korrekte Begriff ist „geständige Einlassung“.  </p>

<p><em>reiner Gier billige Materialien verwendet</em>: <br>
- focus.de, Spielwaren, Aufruhr nach erneutem Mattel-Rückruf (2007); Anmerkung: China produziert billig Einzelteile oder ganze Produkte und verkauft sie zum Beispiel an Mattel, welche sie nicht richtig testen, sondern lieber auf den Preis achten.  </p>

<p><em>Baum für alle Kinder tabu</em>: <br>
- Ich kenne ein analoges Beispiel aus einem Kindergarten: Nur war es dort eine Treppe an denen die Kinder über Jahre immer wieder seitlich hochgeklettert sind. Eins hat es zu sehr übertrieben, ist gestürzt und hat sich verletzt. Schon war es für alle verboten.
<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum Philosophie?]]></title><description><![CDATA[<p>Eigentlich komme ich gut <strong>ohne Philosophie</strong> klar. Ich esse, ich atme und ich lebe, genau wie alle anderen. Und die brauchen dafür auch keine Philosophie. Die Denkweise ist doch sowieso etwas Abgehobenes: „Macht ein Baum, der umfällt, auch ein Geräusch, wenn keiner da ist, der es hört?“. Wer solche Fragen</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/warum_philosophie/</link><guid isPermaLink="false">b44e2a75-f7d0-48ae-ae73-c8853e9ea123</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:47:01 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich komme ich gut <strong>ohne Philosophie</strong> klar. Ich esse, ich atme und ich lebe, genau wie alle anderen. Und die brauchen dafür auch keine Philosophie. Die Denkweise ist doch sowieso etwas Abgehobenes: „Macht ein Baum, der umfällt, auch ein Geräusch, wenn keiner da ist, der es hört?“. Wer solche Fragen beantwortet, kann sich gerne als Philosoph verstehen, aber für mein Leben spielt das ja wohl keine Rolle. Außerdem habe ich Richtlinien für mein Leben: Keine Religion, die nur einen Gott verehrt und meint genau den richtigen Weg zu kennen, sondern viel mehr Individuen die ihren Glauben nicht anderen aufzwingen. Jeder muss für sich selbst seinen Weg finden. Und das habe ich auch schon getan. Ich habe bestimmte Werte nach denen ich mich richte und kenne auch den Unterschied zwischen Richtig und Falsch. Zudem habe ich klare Ziele für mein Leben. In erster Linie glücklich sein, dazu zählt für mich einen guten Job haben, viele Freunde und genug Geld um mir davon Sachen zu kaufen oder Dinge zu ermöglichen die ich immer schon machen wollte. Selbstverständlich auch die Liebe meines Lebens finden und vielleicht später mit ihr Kinder großziehen. Wenn ich irgendwann in Rente bin, dann kann ich voller Wohlwollen auf mein Leben zurückschauen, meinen Enkeln von Sachen erzählen, die ich erlebt habe und den Rest meines Daseins genießen. Was nach dem Tod kommt kann sowieso keiner wissen, aber ich kann sagen, dass ich glücklich sterben werde, mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Denn ich weiß, dass ich ein gutes Leben hatte.</p>

<p>Dieses oder ein ähnliches Weltbild trifft wohl auf den Großteil der Bevölkerung zu und jeder einzelne dieser Punkte ist <a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/kleingeistiger_schwachsinn">kleingeistiger Schwachsinn</a>. Denn es <strong>beschränkt sich auf den engsten Raum</strong>, um einen selbst herum, bei dem man weder große Pläne für die Zukunft macht, noch größere Zusammenhänge erkannt werden. Alles wird ausgeblendet, was zu tiefgreifende Fragen aufwirft und zu schmerzvoll sein könnte. <br>
Das ist ein verständliches Verhalten, in einer komplizierten Welt, was es aber nicht weniger unsinnig macht. Solltest du diesen Trott leben und diese Texte weiterlesen wollen, wird das ein langer, aber hoffentlich lohnender Weg für dich werden. <br>
<br> <br>
Der Großteil meiner Leser ist vermutlich schon einen Schritt weiter. Er dürfte wenigstens ein Ziel haben, mit dem er auf irgendeine Weise eine größere Menge an Menschen beeinflussen will, um etwas zu verändern und <strong>nicht nur für sich selbst zu leben</strong>. Vielleicht durch den Anschluss an eine bereits existierende Interessengruppe, die mit überzeugenden Argumenten die Wichtigkeit ihrer Sache deutlich machen konnte. Oder durch eigene Gedanken wie man etwas beitragen kann.  </p>

<p>So könnte man sich beispielsweise für den Frieden in einem Kriegsgebiet einsetzen. Eigentlich eine gute Idee, aber das reicht dennoch nicht, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen oder um ihre Probleme zu lösen. Warum führen Menschen denn Kriege? Welche <strong>Ursachen</strong> haben sie und welchen Zweck verfolgen sie? Friedensbewegungen könnten reine Symptombekämpfungen sein oder sogar positive Entwicklungen aufhalten. <br>
Wie wäre es, wenn man Kriege und Leid abschaffen könnte, dann gäbe es nur noch Glück und Frieden. Doch wie soll diese Gesellschaft aussehen? Permanent vor sich hin grinsende Menschen? Wie wichtig ist dieses Glück? Brauche ich Drogen, um Leid zu verhindern? Und was bringt so eine Gesellschaft? Was ist überhaupt das Ziel der Menschheit?</p>

<p>Diese Fragen werden nicht durch jemanden beantwortet, der sich nur für bessere Beziehungen zwischen den USA und Russland einsetzt - egal wie erfolgreich er zeitweise damit sein mag. Wer sagt überhaupt, dass es positiv wäre, wenn sich hier Konflikte lösen. Vielleicht ist es auch besser, wenn sich die Fronten verhärten und sich jeder um seine Nation kümmert. Die korrekte Antwort kann man nicht so einfach finden, wenn man nicht weitere Fragen beantwortet hat. Überhaupt hat man nur die Möglichkeit eine zeitlose Lösung für alle Probleme zu finden, wenn man sich ein lückenloses Bild über die <strong>Zusammenhänge in der Welt</strong> macht. Und dieses hat man nur, wenn man den Sinn im Leben erkannt hat. Also der Grund warum jeder Einzelne von uns lebt und der Grund dafür, dass diese Erde existiert, der Grund, warum Kriege geführt werden und Böses wie Gutes geschieht.   </p>

<p>Solche zentralen Probleme werden gerne von Religionen beantwortet, welche sie mit Phantasiegeschichten erklären und damit ein Konstrukt aus unmenschlichen Gesetzen und Werten begründen. Aber so muss das nicht sein. Man kann auch mit einem freien Verstand, den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen und viel Zeit, <strong>selbst Antworten auf diese Fragen finden</strong>. Damit ist es möglich eine neue Gesellschaft zu schaffen und eine völlige Umstrukturierung zu einer wirklich besseren Zukunft zu ermöglichen. Eine Zukunft in der keine Kriege geführt werden, nur um weitere Rohstoffe zu sichern. Eine Zukunft, in der Menschen sich nicht kaputt arbeiten, um später eine gute Rente zu haben. Und eine Zukunft die wir mit Stolz unseren Nachkommen präsentieren können, welchen wir über die finstere Vorzeit erzählen, die ihnen erspart geblieben ist.</p>

<p>Wie genau das möglich ist, wird in den folgenden Texten erläutert. <br>
<br> <br>
<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Überbevölkerung]]></title><description><![CDATA[<p>Du liegst im Bett, es ist 23 Uhr. In der Wohnung rechts von dir fängt jemand an Staub zu saugen. 0 Uhr, Bässe vibrieren dich wach. Du ziehst dir etwas über und klingelst bei deinem Nachbarn. 3 Uhr, Schreie reißen dich aus dem Schlaf, du hörst Gepolter. Ein Ehekrach.</p>

<p>Verschlafen</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/ueberbevoelkerung/</link><guid isPermaLink="false">ff7d29f5-5d33-4f7e-992a-033b8f20df14</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:46:21 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p>Du liegst im Bett, es ist 23 Uhr. In der Wohnung rechts von dir fängt jemand an Staub zu saugen. 0 Uhr, Bässe vibrieren dich wach. Du ziehst dir etwas über und klingelst bei deinem Nachbarn. 3 Uhr, Schreie reißen dich aus dem Schlaf, du hörst Gepolter. Ein Ehekrach.</p>

<p>Verschlafen fährst du am nächsten Tag mit dem Bus zur Arbeit. Viele Menschen pendeln, es ist stickig, du bekommst keinen Sitzplatz. Aber du musst dir keine Gedanken machen, dass du umfallen könntest, weil du zwischen anderen stehenden Menschen eingeklemmt bist.</p>

<p>In der Pause gehst du nach draußen, die Sonne scheint. Ein schöner und ruhiger Tag, würden nicht ständig Autos vorbeifahren.</p>

<p>Nach insgesamt neun Stunden in der Arbeit verabschiedest du dich von deinen Kollegen und fährst mit dem Bus nach Hause. Diesmal bekommst du sogar einen Sitzplatz.</p>

<p>In deiner Wohnung entspannst du dich dann für ein paar Stunden auf dem Sofa vor dem Fernseher, um Kraft zu sammeln. Schließlich dauert es nicht mehr lange bis alles wieder von vorne anfängt. </p>

<p>Wer ist Schuld an dieser Enge und diesem Lärm? Natürlich diejenigen die es verursachen: Die <strong>vielen Menschen</strong> in Deutschland. Und global gesehen die vielen Menschen in der Welt. Da nicht genug Platz für alle vorhanden ist, müssen wir die Menschen in Wohnungen und Büros stapeln, damit das Leben noch irgendwie funktionieren kann. Aber selbst das ist nicht ausreichend und führt zu ernsthaften Problemen in der Umwelt: <br>
<br> <br>
Verschiedenste <strong>Tierarten sterben aus</strong>, weil ihnen ihr Lebensraum genommen wird. Der Grund dafür sind in erster Linie nicht die bösen Firmen, die ständig versuchen in Naturschutzgebiete einzudringen, sondern die vielen Menschen, mit ihrer hohen Nachfrage an Holz, Lebensraum und anderen Ressourcen, die es dort gibt. </p>

<p><strong>Spanien</strong> hat auf großen Teilen seiner Landfläche Probleme mit der Wasserversorgung. Dank des heißen Klimas kann dort auch im Dezember angebaut werden. Das senkt dann allerdings beständig den Grundwasserspiegel, sorgt damit für die <em>Zerstörung des Bodens</em> und inzwischen sogar für ein <em>Erdbeben</em>. Zeit zur Erholung kann der Natur nicht gegönnt werden, denn wir brauchen das Obst, Gemüse und Futtermittel, weil wir sonst verhungern. Und es verhungern ja bereits genug Menschen auf der Welt.</p>

<p>Ebenso sind die Meere von einer weitreichenden Überfischung betroffen. So ist der <em>Kabeljau aus der Nordsee</em> vom Aussterben bedroht. Warum? Weil ganz Europa ihn zum Essen braucht.</p>

<p>Bei den <strong>nicht-erneuerbarer Rohstoffen</strong> sieht es nicht besser aus. Das <em>Erdöl</em> wird immer weniger und die Erschließung zunehmend schwieriger. Aktuell wird es als Brennstoff verwendet und ist in den letzten Jahren der wichtigste Ausgangsstoff für biochemische Synthesen geworden. Ohne Erdöl bleibt es fraglich, wie Medikamente, Plastik und viele andere Materialien hergestellt werden können. Mit weniger Menschen auf der Welt könnten die Erdölvorkommen länger halten und die Zeitspanne um Alternativen zu finden wäre größer. </p>

<p>All diese Probleme kommen nicht einfach daher, dass die Ressourcen ungleich verteilt sind, sondern dass es viel zu viele Menschen gibt, die damit versorgt werden müssen. (Mehr Erläuterungen im Text <a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/rohstoffe/">Rohstoffe</a> ) Zu allem Überfluss wird die Weltbevölkerung in 40 Jahren vermutlich auf <em>10 Milliarden Menschen</em> ansteigen. Ein Ende des Wachstums ist möglicherweise in 100 Jahren in Sicht, aber wer kann schon sichere Berechnungen für so einen Zeitraum anstellen. <br>
<br> <br>
Die <strong>Forschung</strong> war bislang das Mittel zum Zweck globale Probleme zu lösen und Alternativen zu finden. Aber sie ist ebenso das Problem, da es ihr zu verdanken ist, dass die Weltbevölkerung überhaupt auf 7 Milliarden ansteigen konnte. Seit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert gab es enorme technische Fortschritte in den Bereichen der Medizin, der automatisierten Herstellung und der Landwirtschaft. Aber war die Konsequenz daraus, dass 200 Jahre später die Grundbedürfnisse aller Menschen gedeckt sind, es eine geringe Arbeitsbelastung gibt und man sich hauptsächlich Wichtigerem widmen kann? Wie beispielsweise der Förderung der individuellen Stärken und dem Arbeiten an Schwächen? Leider nein. Die Konsequenz war ein Anstieg der <em>Bevölkerung um das Siebenfache!</em> Und mehr als 10% von dieser müssen heute nach wie vor Hunger leiden. Man konnte durch sämtliche Erfindungen also nicht einmal erreichen, dass die primitivsten Grundbedürfnisse gestillt werden. Durch die Verbesserungen im Transportwesen, wurde das Problem nur in andere Gebiete verschoben, wo wir es nicht sehen müssen.</p>

<p>Die Forschung kann eben keine Probleme wegzaubern. Zumindest nicht so lange die Menschen fleißig <strong>dagegen arbeiten</strong> und sich ständig fortpflanzen. Verhütungsmittel sind eine effektive Erfindung dagegen, nur kamen diese, zumindest für die westlichen Staaten, viel zu spät. Deutschland platzt mit seinen 82 Millionen Menschen bereits aus allen Nähten. Gemessen am ökologischen Fußabdruck, könnten nur <em>31 Millionen Menschen</em>, auf der Landfläche von Deutschland, in unserem aktuellen Wohlstand, nachhaltig leben. Mit der jetzigen Bevölkerung bräuchten wir eigentlich noch zusätzlich die <em>Fläche von Frankreich und Spanien</em>. Um dennoch zu überleben zerstören wir in kleinem Umfang die eigene Natur und bereichern uns ansonsten an fremden Ländern. Wir holen uns billige Waren und Ressourcen aus Entwicklungsländern und exportieren eigene Produkte zu hohen Preisen. Dadurch zwingen wir diese, ihre Umwelt nachhaltig zu zerstören und unsere bleibt weitgehend verschont. Sollten diese Länder es wagen diese Ressourcen nicht billig herauszugeben, gibt es natürlich die Möglichkeit des Krieges. Die USA hat es beispielsweise im Irak und Libyen vorgemacht. Auch nach deutschen Richtlinien sind Kriege vorgesehen, um einen <em>ungehinderten Zugang zu Märkten</em> und Rohstoffen in der Welt zu erkämpfen, wenn es für nötig erachtet wird. Mit dieser drohenden Gefahr und zahlreichen anderen Mechanismen, wie Krediten und Investitionen, können wir Länder versklaven und ausbeuten, ohne dass dafür ständig Truppen vor Ort sein müssen. Der sogenannte Neokolonialismus. Und so halten wir unseren Wohlstand, genauso wie das alte Rom seinen Wohlstand halten konnte oder die alten Ägypter. Solange es Sklaven und Herren gibt, ist das kein Problem, egal auf welchem Stand der Forschung man ist.</p>

<p>Nun hat Deutschland aber mit 82 Millionen Einwohnern keinen großen Anteil an der Weltbevölkerung. Liegt es nicht eigentlich an Indien und China ihre Bevölkerung zu reduzieren, weil es die größeren Sünder sind? Natürlich sind auch diese Länder Teil des Problems, aber nicht in so großem <strong>Ausmaß</strong>, wie man erwarten könnte, da der aktuelle Lebensstandard dort wesentlich geringer ist. <em>Indien</em> bräuchte die Fläche von Spanien und Frankreich mal zwei zusätzlich, um seine Bevölkerung nachhaltig zu versorgen, <em>China</em> mal sechs. Betrachtet man dazu noch, dass China 27mal größer ist als Deutschland, stellt Deutschland in Relation gesehen, wie auch die meisten anderen europäischen Staaten, ein weit schlimmeres Problem dar. Deswegen würde es tatsächlich effektiv etwas für die Welt und Umwelt verändern, wenn die Zahl der Menschen hierzulande auf das Niveau der verfügbaren Landfläche verringert werden würde. Wenn man den Prognosen glauben darf, sinkt dank niedriger Geburtenrate die Bevölkerung in Deutschland in den nächsten 50 Jahren auf 65 Millionen. Damit würden hier immer noch doppelt so viele Menschen leben wie das Land tragen kann. Da die Politik aber gegenteilige Ziele verfolgt, ist wohl eher mit höheren Zahlen zu rechnen.</p>

<p>Und so werden auch zukünftig in der Welt natürliche Flächen zerstört, die Nahrungsmittel knapper, Menschen verhungern und fossile Rohstoffe im Eiltempo verbraucht. Außerdem wird das Leben noch enger und lauter als jetzt schon, was weitere psychische Auswirkungen haben wird. Also vermehrte Depressionen, welche der geringe Freiraum verursacht oder Stress-Erkrankungen. Traumata werden hierdurch ausgelöst und Persönlichkeitsentwicklung sehr erschwert. Das alles wäre die Welt, in die man ein Kind hinein gebärt, welches allein schon mit seiner Existenz dafür sorgt, dass sich diese Probleme verschlimmern. <br>
<br></p>

<p>Um das zu verändern ist eine Bevölkerungsreduktion notwendig, anstatt mit jedem weiteren Kind die Lage zu verschlimmern. Allerdings gibt es viele Bedenken bezüglich der langfristigen <strong>Folgen</strong>, die eine schrumpfenden Bevölkerung, gerade in Deutschland, hätte: <br>
<br> <br>
Die häufigste Befürchtung ist, dass es mit weniger Kindern auch <strong>weniger Arbeitskräfte</strong> geben wird und damit auch zu wenige, um die Renten zu bezahlen. Außerdem müssen die Staatsschulden von weniger Menschen getragen werden, wobei die Zinsen jetzt schon ein großes Problem darstellen. Das hört sich schlimm an, kann aber gelöst werden, indem unnötige Arbeiten abgeschafft und Reichtum begrenzt wird. Als Beweis hierfür braucht es nur eine logische Überlegung: <br>
Alleine in den letzten hundert Jahren gab es einen erheblichen technologischen Fortschritt. Beispielsweise können durch Computer umfangreiche Berechnungen in wenigen Minuten oder Stunden abgehandelt werden, für die Mathematiker Wochen benötigt hätten. Maschinen laufen in vollautomatisierten Prozessen vom Fließband mit einem Minimum an personellem Aufwand. Die Nachrichtenübermittlung erfolgt in sekundenschnelle, ganz ohne Telefonistin, und ermöglicht ressourcensparende zentrale Verwaltungen. Entsprechend diesem Fortschritt müsste es sehr viele und sehr billige Güter geben und daraus folgend einen sehr hohen Wohlstand. Allerdings hat sich der Wohlstand in dieser Zeit nicht verhundertfacht oder auch nur verzehnfacht, wie man es durch den immensen technischen Fortschritt erwarten würde. Die Menschen arbeiten auch nicht deutlich <em>weniger Stunden als früher</em> und es sind immer noch ca. 40% der Bevölkerung erwerbstätig. Irgendwohin muss der Fortschritt allerdings geflossen sein und da bleiben nicht viele Bereiche übrig. Heutzutage muss es eigentlich möglich sein, dass nur 20% oder noch weniger Menschen alles Nötige erwirtschaften können. (näheres dazu unter <a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/arbeit/">Arbeit</a>, <a href="http://www.ueberlebensphilosophie.de/zinssystem/">Zinssystem</a> und detaillierter im zukünftigen Bereich „Lösung“) <br>
<br> <br>
Eine weitere Befürchtung für die Zukunft sind große Klimakatastrophen, Super-Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge und Ähnliches. Im Falle so eines Szenarios sind viele Forscher und qualifizierte Arbeitskräfte notwendig, um Abwehrmechanismen aufzubauen und zu erarbeiten. Aus diesem Grund setzt beispielsweise die <em>Partei Büso</em> auf ein fortschreitendes Bevölkerungswachstum, denn je mehr Menschen es gibt, umso mehr können auch an Lösungen für solche <strong>Probleme, welche die Menschheit vernichten könnten</strong>, arbeiten. Auf den ersten Blick eine logische Argumentation, die allerdings außer Acht lässt, dass nicht wenige Forscher aktuell voll auf damit beschäftigt sind die Folgen der Überbevölkerung so gut es geht einzudämmen. Grundwasserverschmutzung, überdüngte Flächen, Verschmutzung der Meere, Entwaldung, usw. Das alles benötigt schlaue Köpfe und viele Arbeitskräfte, um irgendwie dagegen vorzugehen. Dadurch bleibt weder Zeit noch Geld um sich auf mögliche abstrakte Katastrophen einzustellen. </p>

<p>Abgesehen davon gibt es noch genug intelligente Menschen, auch in Deutschland, die nicht studieren und auch keine Ausbildung in einem technischen Beruf machen, obwohl sie es könnten. Wenn man der Überzeugung ist, dass in diesen Bereichen dringend Menschen benötigt werden, wäre es die Lösung gezielt Anreize durch staatliche Finanzierungen schaffen. Aber das Gegenteil ist der Fall: die Förderungen für ein Studium, wie nach <em>BAföG, werden seit Jahren zurückgeschraubt</em>, weil es aus Regierungssicht zu viele Studenten gibt. Das Potential ist vorhanden, wird allerdings nicht genutzt, woran auch eine wachsende oder fallende Bevölkerung nichts ändern wird. <br>
<br> <br>
Eine andere Sorge ist, dass die Bevölkerungsreduktion der eigenen Bevölkerung zu einem Bevölkerungsaustausch durch <strong>Zugewanderte</strong> führt, wodurch am Ende Menschen in Deutschland leben, die sich weder den deutschen Werten, noch den hier beschriebenen Ideen zugehörig fühlen, sondern vielmehr ihrem Heimatland und ihrer Religion. </p>

<p>Betrachtet man hierbei nur die Zahlen (Stand 2011), lässt sich schon weitestgehend Entwarnung geben, obwohl sie auf den ersten Blick alarmierend wirken: <br>
Im Schnitt haben Zuwanderer eine deutlich höhere Geburtenrate als Inländer. Der Anteil der Kinder mit <em>Migrationshintergrund</em> unter 5 Jahren liegt bei 28%, wobei insgesamt nur 19% der Gesamtbevölkerung einen Migrationshintergrund haben. Hier ist also prozentual eine Vergrößerung zu beobachten. Die häufigsten Herkunftsländer sind Türkei (17,7%), Polen (13,1%), Russische Föderation (8,6%), Kasachstan (8,1%), Italien (5,2%), Rumänien (3,8%), Griechenland (2,4%). Die größten kulturellen Unterschiede sind wohl von den muslimischen Zuwanderern  zu erwarten, welche auf ca. <em>4 Millionen Menschen</em> (2008) geschätzt werden, was 5% der Gesamtbevölkerung entspricht. 63% davon haben einen türkischen Migrationshintergrund.</p>

<p>Würde sich nun die Gesamtbevölkerung in Deutschland in den nächsten 50 Jahren halbieren gäbe es noch 40 Millionen Menschen in Deutschland. Auch ohne zusätzliche Einwirkungen, ist die Zahl der <em>Kinder pro Familie von Türken klar am Sinken</em>, und passt sich mit jedem Jahr mehr an die der übrigen Bevölkerung an. Die Zahl der Kinder der übrigen Muslime in Deutschland ist teilweise steigend. Insgesamt wird die Gesamtzahl damit gleichbleiben oder fallen, womit die Gesamtzahl bei ungefähr 4 Millionen bleiben wird, der Anteil wäre dann bei 10%. Damit existiert eine wahrnehmbare Minderheit in Deutschland, welche bei fehlender Integration durchaus Probleme verursachen kann. Ein Bevölkerungsaustausch ist aber noch nicht in Sicht.  </p>

<p>Genauso ist die Sorge eines <strong>Aussterbens</strong> der <em>ethnischen Deutschen</em> bei 65 Millionen in weiter Ferne. Es kann eigentlich nur durch Vermischen von Statten gehen. Und da bleibt es jedem selbst überlassen, welchen Partner er wählt. </p>

<p><br> <br>
Abgesehen von den Befürchtungen zum Thema Bevölkerungsreduktion, gibt es eine Menge <strong>langfristig positiver Folgen</strong>: <br>
Der Boden kann <strong>nachhaltiger</strong> bewirtschaftet werden, da es nicht mehr nötig ist intensive Landwirtschaft zu betreiben. Außerdem kann die Verwendung von Spritzmitteln reduzieren werden. Wo weniger angebaut wird, gibt es auch <em>weniger Monokulturen</em> und damit bedeutend weniger Schädlinge. Ebenso wäre die Notwendigkeit von <em>genmanipulierten Anbau</em> weniger gegeben, da dieser entweder zum Einsatz kommt, um unter schwierigen Bedingungen Pflanzenwachstum zu ermöglichen oder um Schädlinge zu vermeiden. Massentierhaltung ist nicht mehr nötig. Es gibt dann genug freie Flächen für die Tiere, auf denen sie natürlich grasen können. Desweiteren können die Energieprobleme nachhaltig gelöst werden. Man kann endlich die übrigen Ackerflächen verwenden um <em>Energiepflanzen</em> zu sähen und daraus den Großteil des Energiebedarfes zu decken. Außerdem können Rohstoffe noch über längeren Zeitraum kostengünstig gewonnen werden. Es ist nicht nur das Öl, was knapp wird. Ebenso Zinn, Zink, Nickel, Eisen, Kupfer und viele andere <em>Metalle müssen in immer aufwendigeren Verfahren</em> gewonnen werden. Je länger einfache und effektive Methoden angewendet werden können, umso weniger muss gearbeitet werden.</p>

<p>Ansonsten wird der Mangel an <strong>Wohnraum</strong> in den beliebteren Teilen des Landes endlich sinken. Jeder wird sich eine schöne, große und billige Wohnung leisten können, weil es genug gibt. Der Vermieter sucht sich nicht mehr aus, wer ihm regelmäßig Geld zahlen wird. Sondern der Kunde, also der Mieter, wird entscheiden können, welcher Vermieter zuverlässig wirkt, anstatt unter Not und Druck keine Wohnung zu finden und jede noch so schäbige zu nehmen. Es wird auch wieder erschwinglich sich sein eigenes Haus mit Grundstück zu kaufen. Daneben weniger Verkehr, mehr Parkplätze.</p>

<p>Und zu guter Letzt kann die <strong>Umwelt</strong> und damit die gesamte Welt gerettet werden. Die einfachste Möglichkeit den Ausstoß an Schadstoffen zu vermeiden, sind nicht irgendwelche Filteranlagen oder Wiederaufbereiter. Weniger Menschen brauchen weniger Produkte und produzieren damit weniger Schadstoffe. Den weltweiten Schadstoffausstoß und den Raubbau an der Natur nur durch technische Verbesserungen um 50% zu verringern ist ein hochgestecktes Ziel und schwierig umzusetzen. Wenn man allerdings die Bevölkerung halbiert, ist es unproblematisch. </p>

<p><br> <br>
Doch wie ist diese zu bewerkstelligen? Indem du <strong>keine Kinder</strong> bekommst! Es ist wirklich ziemlich einfach. Gerade wenn dir wirklich etwas an allen Kindern liegt und nicht nur an deinen eigenen, solltest du keine bekommen. Es wird keine schöne Zukunft für Kinder geben, wenn die Umwelt durch immer mehr Menschen zerstört wird und die Ressourcen immer knapper werden. Aber das wäre die Welt in die man sein Kind setzen würde. <br>
Nachhaltig zu leben, bedeutet dafür zu sorgen, dass es weniger Menschen gibt und daher sollte man mit gutem Beispiel voran gehen und auf eigene verzichten können.  </p>

<p>Doch alleine die Überzeugung Einzelner in dieser Richtung reicht natürlich nicht. Die <strong>Regierung</strong> muss weitläufig Aufklärungsarbeit leisten und endlich zurückrudern von den Parolen, dass ein Kindersegen nötig ist. Daneben sind auch gesetzliche Steuerungen möglich. Allerdings sollte es nicht so Enden wie in <em>China, wo die Ein-Kind-Politik</em> nun vor der Problematik steht, dass es einen Männerüberschuss gibt, was zu ernsten gesellschaftlichen Problemen führt. Zu der Bevorzugung eines Geschlechtes wird es in Deutschland wohl nicht kommen, allerdings läuft immer irgendetwas schief, wenn die Menschen nicht von sich aus die Überzeugung haben etwas zu verändern, sondern es ihnen aufgedrückt wird. Deswegen ist die Aufklärungsarbeit am wichtigsten. <br>
<br> <br>
Zusätzlich müssen die <strong>Einwanderungsgesetze</strong> verschärft werden. Es ergibt keinen Sinn, noch weiter Menschen in ein Land einwandern zu lassen, <em>welches bereits übervoll ist</em>. Besonders wenn die <em>Zuwanderer auch noch eine höhere Geburtenrate</em> haben. Daneben nimmt man natürlich dem Land, aus dem sie kommen, die Verantwortung für seine Bürger ab. Wenn überschüssige Menschen einfach auswandern können, muss gar nicht erst über die Problematik einer möglichen Überbevölkerung im eigenen Land nachgedacht werden. </p>

<p>Bei Flüchtlingen ist die Lage etwas schwieriger. In Deutschland leben wir von den Ressourcen anderer Länder und beuten diese aus. Dort verarmt die Bevölkerung und diese ziehen als Wirtschaftsflüchtlinge zu uns. Teilweise führt es auch zu Kriegen in diesen Ländern, aufgrund der leidenden Bevölkerung. Daher sollte man meinen es ist eine Art kleine Wiedergutmachung, wenn wir diese Menschen aufnehmen. Doch wenn wir sie aufnehmen, müssen wir sie auch versorgen. Idealerweise sollen sie damit einen höheren Lebensstandard bekommen, als zuvor. Da wir nicht genügend Güter haben, müssen wir den Ursprungsländern noch mehr ihrer Ressourcen wegnehmen und die Situation dort wird nur umso drastischer. Daher kann eine Aufnahme höchstens vorübergehend eine Möglichkeit sein, damit das Leid der direkt betroffenen Menschen gelindert werden kann. Um zur Lösung beizutragen müssen wir den Ursprungsländern entweder angemessen Preise für ihre Waren zahlen oder ihnen Geld zukommen lassen, was sonst ohnehin die Flüchtlinge hier verbraucht hätten. <br>
<br> <br>
Auch im <strong>medizinischen Bereich</strong> sollte sich etwas ändern. Die lebenden Menschen müssen einen Vorrang vor dem ungeborenen Leben haben. Daher sollte es möglich sein ein Kind auch außerhalb der <em>12 Wochen-Frist</em> abzutreiben. Der Grund dafür sollte auf der Hand liegen: Wegen der Überbevölkerung! Man muss sich immer vor Augen halten, dass wir in einer Welt des Mangels leben. Jedes Kind zu viel zerstört entweder unsere Umwelt oder die Existenz eines lebenden Kindes. Wenn man diese Meinung verinnerlicht hat, dann ist es auch moralisch in keinster Weise verwerflich, ein Kind abzutreiben. Es ist sogar moralisch wünschenswert eine Abtreibung vorzunehmen. <br>
<br> <br>
Auf der gegenüberliegenden Seite muss wieder ein gesundes Verhältnis zum <strong>Altern und Sterben in Würde</strong> hergestellt werden. Es gibt viele alte Menschen, die in Pflegeheimen in ihren Betten dahinvegetieren und in intensiver Betreuung über Jahre hinweg auf den Tod warten. <br>
Es muss endlich ein moralisches Grundgerüst her, das einen selbstgewählten Tod legitimiert. Bislang ist dieses kaum vorhanden, da sich die Wissenschaft, wie so oft, schneller entwickelt hat als Werte und Moral. So ist es erst seit ein paar Jahrzehnten möglich, durch eine Vielzahl an Medikamenten und Operationen sehr lange am Leben gehalten zu werden. Die Menschen sind überfordert eine Entscheidung gegen das eigene Weiterleben zu treffen, weil Gesetze und die Gesellschaft einen selbstgewählten Tod verbieten. Christliche Religionen bestrafen Selbstmord mit der Hölle und Gesetze bestrafen aktive Sterbehilfe mit dem Gefängnis. Ohne frühzeitige Aufklärung und stärkerer Thematisierung, was jeden von uns im Alter erwarten kann, ist es kaum möglich eine Entscheidung zu treffen, solange man noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist. Stattdessen entscheidet automatisch der medizinische Fortschritt für uns, der jeden zwingt weiter zu existieren. <br>
Und das ganze entgegen der Tatsache, dass wir in einer Welt leben, die unter permanenten Mangel leidet. Die intensive medizinische Versorgung von Menschen die keinen Lebenswillen mehr haben, nimmt den Menschen die Versorgung weg, die noch ein Leben vor sich haben. Um daran etwas zu ändern müssen verstärkt Hilfeleistungen und Aufklärung zur aktiven Sterbehilfe gegeben werden, anstatt bis zum Schluss den Patienten und die Angehörigen zu quälen. <br>
<br> <br>
Bei Entscheidungen zur Sterbehilfe, zur Abtreibung oder dazu keine Kinder zu bekommen, darf allerdings das <strong>Emotionale</strong> nicht außer Acht gelassen werden: <br>
Söhne und Töchter können nicht ohne massive innere Konflikte die lebenserhaltenden Geräte für ihre Eltern abschalten. <br>
Die Bindung an ein Kind ist schon im Mutterleib sehr stark, wodurch sich eine Abtreibung wie ein Mord anfühlen kann. <br>
Ein starker Kinderwunsch bricht bei vielen Menschen in irgendeiner Lebensphase hervor. Bleibt dieser unerfüllt, kann das zu Zukunftsängsten führen und zu dem Gefühl der eigenen Sinnlosigkeit in einer sich ständig wandelnden Welt. <br>
Das alles sind konfliktreiche Entscheidungen, die zu schweren Traumata führen können. Daher muss neben der Aufklärung auch eine gute psychologische Betreuung vorhanden sein, um auf dem Weg zu begleiten. <br>
<br> <br>
Sollte man nun vor dem Entschluss stehen keine Kinder zu bekommen, steht einem oftmals die <strong>eigene Selbstüberschätzung</strong> im Weg. Sich selbst sieht man gerne als, besonders intelligent, schön oder einzigartig und ist der Meinung dass man ein besonderes Anrecht hat Kinder zu bekommen. Es kann doch die dumme Unterschicht auf Kinder verzichten oder die Ausländer. Wer so denkt, sollte nochmal genauer hinsehen. Welche vererbbaren Defekte, Krankheiten oder Behinderungen gibt es an einem selbst oder in der eigenen Familie? Wie verbreitet sind dort starke Fehlsichtigkeit, Diabetes, Demenz, Krebs usw.? <br>
Intelligenz scheint vererbbar zu sein, aber mangelt es in Deutschland wirklich an intelligenten Menschen? Menschen die schnell lernen und Aufgabenstellungen lösen, gibt es doch zu Hauf. Sie überschwemmen die <em>Gymnasien und Universitäten</em>. Deswegen haben wir aber trotzdem keine reflektierte Gesellschaft aus überlegt handelnden Menschen. Denn es braucht nicht übermäßige Intelligenz um bestimmte Zusammenhänge zu verstehen. Es braucht den Willen dafür und die Erkenntnis der Notwendigkeit dazu. Und das scheint nicht vererbbar zu sein. Zumindest habe ich noch keinen Menschen mit diesen Eigenschaften getroffen, dessen Eltern oder Familie ebensolche hätten. <br>
Sollten sich nun im schlechtesten Fall vermehrt die Dummen, Hässlichen oder Gewöhnlichen fortpflanzen, während der Rest auf Kinder verzichtet, wäre das kein grosses Problem. Zwei bis vier Generationen reichen aus, um die Bevölkerung in Deutschland signifikant zu senken. In diesem Zeitraum wird sich der Gesamt-Genpool wenig ändern. <br>
Die geringere Überbevölkerung würde aber zu einer geringen Stress- und Arbeitsbelastung führen, wodurch mehr Zeit bleibt sich mit sich selbst und den vielen anderen Dingen im Leben zu beschäftigen. Besser viele selbstreflektierte Menschen mit durchschnittlicher Intelligenz, als eine Horde hochintelligenter Naivlinge. </p>

<p><br> <br>
Hohe Intelligenz und andere Erbfaktoren sollten bei der Entscheidung Kinder zu bekommen keine Rolle spielen, solange das Kind gesund wird. Es kommt schließlich vielmehr darauf an, was mit den entstandenen Kindern passiert und welche Unterstützung sie erfahren. Also auf die Fähigkeit der Eltern ein <strong>Kind großzuziehen</strong>. Hier gibt es leider eine Vielzahl an Rabeneltern. Diejenigen, die mit einem Kleinkind versuchen, ihre verpfuschte Ehe zu retten oder die darauf vertrauen, dass sich der Partner dann bestimmt ändert, wenn das Kind erst einmal da ist. Diejenigen die es nicht schaffen, 30 Jahre in die Zukunft zu blicken, um zu sehen, dass ihre Kinder keine Zukunft haben werden, wenn alles so weiterläuft. Wenn du dich als besseres Elternteil verstehst, was für eine gute Erziehung sorgen kann, ist das nicht gleich ein Grund selbst Kinder zu bekommen, sondern du solltest dich primär um diese verlorenen Kinder kümmern. Auch wenn du nicht blutsverwandt bist, kannst du ihnen den Halt und die Aufmerksamkeit geben, die sie woanders nicht finden. Du kannst ihnen Werte vermitteln und helfen sie zu mündigen Menschen zu erziehen.</p>

<p>Genauso wie du auch die Möglichkeit hast auf die Eltern und andere Menschen zuzugehen. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben die Menschen dazu zu ermuntern an sich zu arbeiten und Dinge zu hinterfragen. Auf diese Weise kannst du die <strong>Bevölkerung der Denker</strong> wesentlich schneller vergrößern, als durch eigene Kinder. Mit Denkern sind nicht gleich Menschen gemeint, die den Sinn des Lebens  hinterfragen und aktiv versuchen die Welt zu verändern. Es sollen nur Menschen sein, die ein grundlegendes Wissen über Zusammenhänge im Leben haben und es in ihr Handeln einbinden. Nur so wird es möglich sein, eine sinnvolle Bevölkerungsreduktion durchzusetzten. Eine Verkleinerung der Bevölkerung schafft nämlich nur die Möglichkeit, dass etwas besser werden kann, wird aber allein noch nichts verändern. Die Menschen sind immer noch einfältig genug, um bei einer Halbierung der Bevölkerung ihren Konsum zu verdoppeln, was wieder zur Überbevölkerung führt.</p>

<p>Dieser Text dient in erster Linie dazu aufzuzeigen, dass es anders gehen kann und anders gehen muss. Wir brauchen weniger Menschen, für ein weiteres Fortbestehen und eine zukünftige Entwicklung. Im Endeffekt wird jeder Einzelne von uns <strong>wertvoller</strong> je weniger Menschen es gibt. Mit kleinerer Auswahl sinkt auch der Leistungsdruck und die vormals menschliche Massenware wandelt sich wieder hin zu akzeptierten Individuen. Man sieht sich dann tatsächlich mindestens zweimal im Leben, wodurch es wichtig wird, den anderen respektvoll zu behandeln. Jeder fortgeschrittene Mensch sollte erkennen, dass dies der richtige Weg ist, anstatt weiter den Instinkten nachzugeben.</p>

<p>Daher verkleinert die bisherige Bevölkerung und vergrößert die Zahl der denkenden Menschen!</p>

<p><br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Überbevölkerung Quellen]]></title><description><![CDATA[<p><em>Zerstörung des Bodens</em>: <br>
- Wird Spanien zur Wüste?, Telepolis (2007)  </p>

<p><em>Erdbeben</em>: <br>
- Wasser-Entnahme war schuld an Erdbeben in Spanien, scinexx.de (2012)</p>

<p><em>Kabeljau aus der Nordsee</em>: <br>
- Kabeljau, ade! – Sind die Fischstäbchen vom Aussterben bedroht?, Süddeutsche Zeitung (2010) <br>
- Mitteilung der Kommission an das europäische Parlament und den Rat: Konsultation</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/ueberbevoelkerung_quellen/</link><guid isPermaLink="false">b527c643-d8c1-4957-8666-aa9adc0e5d67</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:45:52 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p><em>Zerstörung des Bodens</em>: <br>
- Wird Spanien zur Wüste?, Telepolis (2007)  </p>

<p><em>Erdbeben</em>: <br>
- Wasser-Entnahme war schuld an Erdbeben in Spanien, scinexx.de (2012)</p>

<p><em>Kabeljau aus der Nordsee</em>: <br>
- Kabeljau, ade! – Sind die Fischstäbchen vom Aussterben bedroht?, Süddeutsche Zeitung (2010) <br>
- Mitteilung der Kommission an das europäische Parlament und den Rat: Konsultation zu den Fangmöglichkeiten 2016 im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik (2015)  </p>

<p><em>Erdöl</em>: <br>
- Mythos: Das Öl reich noch 40 Jahre, Focus Online (2009)  </p>

<p><em>10 Milliarden Menschen</em>: <br>
- United Nations, Department of Economic and Social Affairs, Population Division, World Population Prospects, the 2015 Revision (2015) <br>
Die Oberfläche ist grafisch. Klicke auf Graphs-Probabilistic Projections-Population-Total Population  </p>

<p><em>Bevölkerung um das Siebenfache</em>: <br>
- Seminararbeit: Das Modell des demographischen Übergangs und seine prognostischen Aspekte, Lars Basilautzkis (2000), relevant ist die erste Grafik von 1991  </p>

<p><em>Kunstdünger</em>: <br>
- Nature Geoscience, How a century of ammonia synthesis changed the world (2008). Leider nur verfügbar, wenn man Student ist (über VPN-Client) oder sich den Artikel kaufen möchte. Dort ist eine Grafik mit einer Gegenüberstellung der erwarteten Weltbevölkerung mit und ohne die Erfindung des Kunstdüngers. Ohne wäre die Bevölkerung heute bei nur ca. 3,5 Milliarden. <br>
- Alternativ: Frankfurter Allgemeine, Brot und Kriege aus der Luft (2008). Hier wird ein bisschen was geschrieben und auf den obigen Artikel verwiesen.  </p>

<p><em>31 Millionen Menschen</em>: <br>
- Wikipedia, List of countries by ecological footprint (2010), abgerufen 15.11.2015. <br>
Berechnung: 1,92/5,08 = 0,38; 0,38*82,34 = 31,29 Millionen Menschen   </p>

<p><em>Fläche von Frankreich und Spanien</em>: <br>
- Wikipedia, List of countries by ecological footprint (2010), abgerufen 15.11.2015. <br>
Berechnung: 5,08x82,34 = 418,29 gha an Fläche benötigt (Deutschland); 1,92x82,34 = 158,09 gha an Fläche vorhanden (Deutschland); Differenz: 260,19 gha zusätzlich benötigt; Frankreich Fläche vorhanden: 3,00x61,71 = 185,13 gha; Spanien Fläche vorhanden: 1,61x5,42 = 70,92 gha; zusammen 256,05 gha Fläche.  </p>

<p><em>ungehinderten Zugang zu Märkten</em>: <br>
- Bundesministerium der Verteidigung, Verteidigungspolitischen Richtlinien (2011), Seite 5  </p>

<p><em>Indien und China</em>: <br>
- Gleiche Quelle und gleiches Prinzip wie unter <em>Fläche von Frankreich und Spanien</em>  </p>

<p><em>weniger Stunden als früher</em>: <br>
- Quelle fehlt noch  </p>

<p><em>Partei Büso</em>: <br>
- Die Quelle ist ein größeres Flugblatt, was mir in die Hand gedrückt wurde. Die Partei geht von einem wissenschaftlich nachweisbaren Zyklus der Erde aus, welchen sie immer wieder durchläuft, wodurch das Leben auf ihr immer wieder zerstört wird. Um dem entgegenzuwirken brauchen wir Menschen und Forschung. <br>
Auf ihrer Website bueso.de finde ich diesen Artikel leider nicht, aber verschiedene andere, die dieses Thema leider meist in geringerer Ausführlichkeit behandeln. Schlagworte um Informationen zu finden wären: 62 Millionen Jahre, Bevölkerungswachstum, Überbevölkerung. </p>

<p><em>BAföG, werden seit Jahren zurückgeschraubt</em>: <br>
- bafoeg-rechner.de, Hintergrund: Die BAföG-Story (2015) 
Anmerkung: Bei Einführung 1971 war BAföG ein vollständiger Zuschuss. Aktuell müssen bis zu 10.000 Euro am Ende des Studiums zurückbezahlt werden. Die Bedingungen um BAföG zu erhalten sind streng an das Eltern Einkommen gekoppelt (unabhängig von ihren Schulden) und an die Regelstudienzeit. (Quelle: Eigenerfahrung)  </p>

<p><em>Migrationshintergrund</em> und <em>ethnische Deutsche</em> Definition: <br>
- Migrationshintergrund ist nach den weitläufigen Richtlinien des Zensus definiert. Daher habe ich auch die Bezeichnung Menschen ohne Migrationshintergrund, durch ethnische Deutsche ersetzt, da es passender wirkt. <br>
- Definition Zensus: Migrationshintergrund haben alle zugewanderten und nicht zugewanderten Ausländer. Dann alle die nach 1955 auf das heutige Gebiet Deutschlands zugewanderte Deutsche und alle Deutschen mit zumindest einem nach 1955 auf das heutige Gebiet Deutschlands zugewanderten Elternteil. In anderen Worten alle Leute ohne deutsche Staatsbürgerschaft, alle Russlanddeutschen und mindestens die erste Generation Kinder. Beispiel: Türkisches Gastarbeiterpaar bekommt in Deutschland  Kinder mit deutscher Staatsbürgerschaft, alle haben Migrationshintergrund. Ein Kind heiratet ebenfalls Person mit deutscher Staatsbürgerschaft und bekommt Kind2. Dieses Kind2 hat keinen Migrationshintergrund mehr. Anderes Kind heiratet Person ohne deutsche Staatsbürgerschaft und bekommt Kind3. Dieses Kind3 hat Migrationshintergrund. <br>
Gerade bei den Türken wurde aber oftmals mit doppelter Staatsbürgerschaft gearbeitet und die ersten Kinder haben nicht von Geburt an deutsche Staatsbürgerschaft bekommen. Daher ist damit zu rechnen, dass nahezu alle Kinder, Enkel und mögliche Ur-Enkel einen Migrationshintergrund haben. <br>
- In diesem Text werden Zuwanderer und Migrationshintergrund synonym verwendet. </p>

<p><em>Migrationshintergrund</em>: <br>
- Eigenberechnung aus Zensus2011.de (2011) – Zensusdatenbank – Ergebnisse dynamisch und individuell, Tabelle zu Migrationshintergrund (Länder) und Alter (5er-Jahresgruppen) selbst erstellt  </p>

<p><em>4 Millionen Menschen</em>: <br>
- bamf.de, Zusammenfassung „Muslimisches Leben in Deutschland" (2008), Seiten 1 und 2</p>

<p><em>Kinder pro Familie von Türken</em>: <br>
- Eigenberechnung aus Zensus2011.de (2011) – Zensusdatenbank – Ergebnisse dynamisch und individuell, Tabelle zu Migrationshintergrund (Länder) und Alter (Jahresschritte) selbst erstellt; vergleicht man die Zahlen der Menschen in den einzelnen Jahren, fällt auf, dass Kinder im Bereich 0-5 Jahren jeweils um die 30.000-36.000 an der Zahl sind, die älteren Altersgruppen bewegen sich eher im Bereich zwischen 40.000-55.000. <br>
- Zahlen für Geburtenrate wurden nicht verwendet, da es keine für Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Nur welche für Menschen mit Migrationserfahrung, was ein wesentlich engerer Begriff ist.
- Die Zahlen für die übrigen Muslime, welche nicht aus der Türkei kommen, wurden nicht explizit errechnet, da es sehr viele Herkunftsländer mit unterschiedlichem muslimischen Anteil gibt. Die Komplexität wird deutlich wenn man: bamf.de, „Muslimisches Leben in Deutschland" (2008), Seiten 68, 76 und 81. Zum Vergleich wurden durch mich nur die Herkunftsländer  Marokko, Libanon und Pakistan (hoher muslimischer Anteil) herangezogen und mit der Zensusdatenbank abgeglichen. Hier ist (noch) eine Erhöhung der Kinderzahlen zu beobachten. </p>

<p><em>weniger Monokulturen</em> -weniger Schädlinge: <br>
- Suche nach: Monokultur und Schädlinge  </p>

<p><em>genmanipulierten Anbau</em> - [nur für schwierige Bedingungen]: <br>
- Wikipedia, Grüne Gentechnik (2010); Grafik unter Merkmale, Anwendungen: Züchtungsziele durch Gentechnik, abgerufen am 18.11.2015  </p>

<p><em>Energiepflanzen</em> - für Energieproduktion: <br>
- Energiepflanzen können Raps, Mais aber auch schnellwüchsige Bäume sein. Je nach Methode zur Energiegewinnung variieren die Aussagen, wie viel Landfläche benötigt wird um den Energiebedarf der Welt zu decken. Zu stark um eine klare Aussage zu treffen, außer das es möglich ist 100% des Energiebedarfs zu decken. <br>
- Agentur für Erneuerbare Energien, Globale Bioenergienutzung – Potentiale und Nutzungspfade, Ausgabe Juni 2009 (2009), Zusammenfassung S.9; Bezieht sich auf eine neue Form der Energiegewinnung über Lignocellulose aus Bäumen. <br>
- Literaturstudie Biomasse – Flächen – und Energiepotenziale Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien, Berlin (2014), S.13-14; Bezieht sich vermehrt auf bisherige Verfahren.   </p>

<p><em>Metalle müssen in immer aufwendigeren Verfahren</em>: <br>
- Spiegel Online, Rohstoffe: Knapp und teuer (2006) <br>
- Der Spiegel 14/2006, Wie lange noch? (2006)  </p>

<p><em>China, wo die Ein-Kind-Politik</em>- führt zu Bevorzugung von Jungen: <br>
- Wikipedia, Ein-Kind-Politik (1997), Im Abschnitt Soziale Folgen, abgerufen am 19.11.2015  </p>

<p><em>welches bereits übervoll ist</em>: <br>
- siehe Text "Rohstoffe" mit ausführlichen Beschreibungen und Berechnungen</p>

<p><em>Zuwanderer auch noch eine höhere Geburtenrate</em>: <br>
- destatis.de, Geburten und Kinderlosigkeit in Ergebnissen des Mikrozensus 2008 Tabellenanhang erweitert (2010), (Eigentlicher Titel: Mikrozensus 2008 – Neue Daten zur Kinderlosigkeit in Deutschland) Tabelle 18; Dokument schwer zu finden: Im Bereich Bevölkerung-Geburten unter Tabellen-Geburten und Kinderlosigkeit  </p>

<p><em>12 Wochen-Frist</em>- zur Abtreibung: <br>
- Strafgesetzbuch § 218a  </p>

<p><em>Gymnasien und Universitäten</em>: <br>
- destatis.de, Bildung und Kultur, Nichtmonetäre hochschulstatistische Kennzahlen, Fachserie 11 Reihe 4.3.1 (2016), S.129 hier findet sich die Studienanfängerquote <br>
- datenportal.bmbf.de, Tab 2.5.2 Studienberechtigte Schulabgänger/-innen nach Jahr des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung sowie Jahr des Studienbeginns und Geschlecht (in Tausend). Hier finden sich die Studienberechtigten. </p>

<p><br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Traumabewältigung]]></title><description><![CDATA[<p>Da es der Schlüssel zur Erkenntnis und Freiheit ist, seine Traumata zu bewältigen, schreibe ich hier einen konkreten Text dazu mit <strong>umsetzbaren Anwendungsbeispielen</strong>. <br>
<strong>Rückmeldungen</strong> in diesem Bereich sind für mich von großer Bedeutung, da sie belegen, ob diese Ausführungen für viele Menschen funktionieren oder ob sie, wie bislang, nur für</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/traumabewaeltigung/</link><guid isPermaLink="false">15c0740a-83ed-4f6c-993d-480bde0441ab</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:45:04 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p>Da es der Schlüssel zur Erkenntnis und Freiheit ist, seine Traumata zu bewältigen, schreibe ich hier einen konkreten Text dazu mit <strong>umsetzbaren Anwendungsbeispielen</strong>. <br>
<strong>Rückmeldungen</strong> in diesem Bereich sind für mich von großer Bedeutung, da sie belegen, ob diese Ausführungen für viele Menschen funktionieren oder ob sie, wie bislang, nur für einige wenige zugänglich sind. Texte mit weiteren Erklärungen und Ausführungen zu diesem Thema werden noch folgen.
<br> <br>
Der Beginn ist zunächst noch ganz einfach, es geht nur darum die Traumata bei Anderen zu finden. Diese erkennst du, indem du bei der Interaktion mit anderen Menschen gut beobachtest. <br>
Sobald du <strong>Gespräche</strong> mit jemandem führst, die mehr Inhalt haben als das Wetter oder die Arbeit, kannst du Hinweise auf Traumata finden. Ihr sprecht zum Beispiel über eure <strong>Familien</strong>. Also ob ihr Geschwister habt, nette Anekdoten aus der Kindheit und auch wie so die Beziehung zu den Eltern ist. Je nachdem wie gut du deinen Gesprächspartner kennst, kann es sein, dass nur sehr oberflächlich geantwortet wird. Solltest du aber eine persönliche Familien-Geschichte erzählt bekommen, die dein Gegenüber stark emotional aufwühlt, hast du an dieser Stelle mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Trauma entdeckt. Häufiger wird es wohl passieren, dass bei bestimmten Themen das Gespräch abgebrochen oder in eine andere Richtung gelenkt wird. Auch hier sind Traumata zu vermuten. <br>
Neben der Familie gibt es natürlich noch viele andere Konfliktherde, wie frühere Beziehungen oder die Schulzeit, nur um die Gängigsten zu nennen. Wenn du solche Gespräche führst, dann achte ganz gezielt darauf, was die Person sagt, wie sich der Gesichtsausdruck verändert oder auch welches Gefühl dir vermittelt wird. So oder ähnlich wirst du dich auch verhalten, wenn dich ein Thema berührt.</p>

<p>Neben diesen Traumata, die schon recht tief gehen können, gibt es auch wesentlich oberflächlichere, an denen du gut das Verhalten analysieren kannst. Wie zum Beispiel bei Dingen, die einem schon als Kind <strong>so beigebracht worden</strong> sind. Es wird dabei nicht hinterfragt, da es ohnehin einen breiten Konsens in der Gesellschaft findet und somit selten auf Widerspruch trifft.  </p>

<p>Ein klassisches Beispiel ist die korrekte <strong>Grammatik und Rechtschreibung</strong>. Die Wichtigkeit dieser beiden Elemente wurde jedem von uns über die gesamte Schulzeit hinweg eingetrichtert. Sprüche wie: „Wer nämlich mit h schreibt ist dämlich“ oder die Bedeutsamkeit des Plurals von „Atlas“ sind Dinge, die man als Kind oft hören musste. Jeder Fehler in dieser enorm unregelmäßigen Sprache wurde mit Rügen, Rotstift und entsprechend schlechten Noten geahndet. Über die Jahre hat sich das so eingebrannt, dass man als Erwachsener Texte, welche diese Regeln nicht befolgen, kaum ernstnehmen kann. Schließlich spricht das für einen Mangel an Bildung, der Lesefluss wird gestört und insgesamt wirkt es dadurch schlampig gearbeitet. Wenn ein Text schon mit Fehlern beginnt, braucht man ihn gar nicht weiter zu lesen - ganz unabhängig vom Inhalt. So dringt es zumindest aus unserem Unterbewusstsein, weswegen man sich auch innerlich über die Fehler lustig macht oder sich sogar darüber aufregt. Der eine oder andere kann es vielleicht auch nicht lassen mit einem Stift die entsprechenden Stellen nach zu korrigieren. Aber es ist natürlich Unsinn zu glauben, dass der Inhalt deswegen schlechter wäre als mit korrekter Rechtschreibung. Genauso stört es eigentlich kaum den Lesefluss, wenn man unvoreingenommen, also ohne Rechtschreibtrauma, an die Sache herangeht. Ein berühmtes Beispiel dafür steht immer wieder in Zeitungsartikeln: Man kann einen Text sogar dann einigermaßen flüssig lesen, wenn alle Buchstaben der einzelnen Wörter außer dem letzten und dem <em>ersten Buchstaben vertauscht</em> sind. Allrinedgs birgnt das keienr mit dem vhroer gneannetn Peblrom in Vebrnidnug. <br>
Auf Ebene der Grammatik werden gerne Beispiele gezeigt wie „Komm, wir essen Opa!“ bzw. „Komm wir essen, Opa!“. Doch bringt das nur die Banalität zum Vorschein mit dem die angebliche Wichtigkeit solcher Regeln aufrecht gehalten wird. Kommata werden im Deutschen zwar dringend benötigt, allerdings verändert eines mehr oder weniger nahezu nie etwas am Sinn solange man den Kontext beachtet und der Lesefluss wird selten gestört.</p>

<p>Ein weiteres Beispiel für ein eher oberflächliches Kindheitstrauma ist es, nicht über <strong>Geld</strong> zu sprechen, weil das ja gefährlich ist. Denn über Geld spricht man nicht, Geld hat man oder nicht. Interessanterweise haben diese Einstellung in jungen Jahren nicht die Menschen die Dauerpleite sind und tatsächlich dadurch ausgenutzt werden könnten, indem man sie kauft. Nein, es sind diejenigen, die Geld haben und aus einem nicht nachvollziehbaren Grund heraus glauben, dass die anderen es darauf abgesehen hätten. Es gibt Gesetze dagegen, dass so etwas nicht passiert, also warum diese Angst? Mitleid ist etwas, das ausgenutzt werden kann und unüberlegtes Handeln. Also, wenn man irgendjemandem Geld leiht, ohne es schriftlich festzuhalten. Ansonsten kann aber jeder frei seine Kontoauszüge zeigen oder über seine aktuellen Einnahmen sprechen. Will das jemand nicht und findet keine schlüssige Begründung, hat er ein anerzogenes Trauma oder wurde durch die immer wiederkehrenden Sendungen mit Heiratsschwindlern oder Lösegeldforderungen durch Kriminelle traumatisiert.</p>

<p>Dann wären da noch Menschen die dich davon abhalten bei Rot über die Ampel zu gehen obwohl alles frei ist. Man muss schließlich den Kindern ein Vorbild sein, sogar dann, wenn keine anwesend sind. Oder, dass man in der Öffentlichkeit nicht streiten darf, nach außen fröhlich wirken muss, seinen Standpunkt bis aufs Letzte verteidigen muss, über Sex nicht reden darf, nicht unpassend gekleidet sein darf, nicht ungepflegt das Haus verlassen darf, usw. <br>
Irgendeine dieser Sachen trägt wohl jeder mit sich herum, weil er es in seiner Kindheit <strong>oft gehört und verinnerlicht</strong> hat. Und du kannst es bei anderen Menschen finden. Kommt so etwas auf und du fragst nach einer Begründung für so ein Verhalten, wird es oftmals mit einfachen – leicht zu widerlegenden - Sätzen erklärt. Und zwar mit solchen die man schon als Kind bekommen hat. Viel mehr ist in diesen Fällen meist nicht vorhanden. <br>
<br> <br>
Da im Prinzip alle Einschätzungen von fremden Traumata aufgrund von Beobachtungen nur grobe Mutmaßungen sein können, musst du den nächsten Schritt gehen. Also bei einer Sache intensiver <strong>nachhaken</strong> und anderen ihre unsinnige Vorstellung vor Augen führen. Nur so kannst du feststellen, wie jemand darauf reagiert, wenn er mit einem Trauma konfrontiert wird und wie auch du höchstwahrscheinlich reagieren wirst. Nach Möglichkeit machst du das nicht gleich bei Problemen die allzu tiefgreifend wirken.  </p>

<p>Sollte also ein Angestellter mal wieder über den Chef lästern, ein Schüler über seinen Lehrer oder ein Student über seinen Professor, dann erlaube dir den Spaß und frage ihn, warum er es der betreffenden Person nicht direkt sagt. Schließlich wird sich durch <strong>lästern</strong> nie etwas ändern. <br>
Die Reaktionen darauf können unterschiedlich sein. Ausflüchte wie, dass man seinen Job behalten will oder dass der Chef so entschieden hat und es da nichts hilft etwas dagegen zu sagen, sind eine Möglichkeit. Die andere ist eine Reaktion mit Unverständnis, schließlich kann man so etwas nicht einfach machen, weil es nicht geht. Dazu kommen häufig Anschuldigungen, warum du es denn nicht selbst machst, wenn du so große Sprüche klopfst. Durch weiteres Nachhaken kann es passieren, dass du ausgelacht wirst, für deine ‚naiven‘ Vorstellungen. Oder, dass das Gespräch abgebrochen und zu einem anderen Thema übergeleitet wird. Vielleicht wirst du sogar beschimpft… <br>
Diese heftigen Reaktionen zeigen dir, dass du auf ein Trauma gestoßen bist, in diesem Fall ein Autoritätstrauma. Da in der Kindheit immer Eltern und Lehrer übergeordnet waren, konnten diese nach ihren Vorstellungen Strafen verteilen, auch wenn sie im Unrecht waren. Hat man diese kritisiert oder sich zu Wehr gesetzt, hatte das meistens keine positiven Folgen. Daher lernt man schon früh zu lästern anstatt zu handeln, um den Frust loszuwerden. Als Erwachsener fällt es sehr schwer dieses Verhalten gegenüber Vorgesetzen abzulegen und man handelt analog. <br>
Entsprechend gereizt reagieren Menschen, wenn man sie darauf anspricht und sie werden bestimmte <strong>Abwehrreaktionen</strong> an den Tag legen. Und genau solche Reaktionen wirst auch du an den Tag legen, solltest du an einem empfindlichen Punkt getroffen werden.</p>

<p>Besonders heftig kann diese Reaktion bei einem recht banalem Problem auftreten. Nämlich wenn du verlangst, dass jemand einen <strong>Fehler eingesteht</strong>. Für viele kommt das einer Herabwürdigung ihrer selbst gleich, weswegen sie es unter allen Umständen vermeiden. Sollte es sich um Fehler in einem Gespräch handeln, wie falsche Fakten die man in den Raum wirft, werden sie lieber noch ein, zweimal wiederholt, als nachzugeben. Um Zweifel an der Richtigkeit auszuräumen gibt es auch die beliebte Möglichkeit deine Autorität zu untergraben, indem man dich mit einfachen Sprüchen vorführt: „Wärst du auf dem neuesten Stand, wüsstest du das.“ „Dafür reicht wohl dein Bildungsgrad nicht aus.“ „Das verstehst du, wenn du älter bist.“ „Klar, dass du das nicht verstehst, du bist ja ne Frau.“ </p>

<p>Eine noch größere Hürde, als nur einen Fehler einzusehen ist eine <strong>Entschuldigung</strong>. Denn diese geht nicht so einfach von den Lippen, gerade wenn man sich nicht völlig im Unrecht fühlt. Daher entschuldigt man sich wirklich erst in letzter Instanz und niemals zu früh. Solltest du verlangen, dass sich jemand entschuldigt, kommt das schon fast schon einer Beleidigung gleich oder wenigstens einem Vorwurf. Die Reaktionen können dementsprechend hart ausfallen. <br>
<br> <br>
Nach diesen Feldversuchen an anderen Menschen <strong>bist du selbst an der Reihe</strong>. Versuche an dir festzustellen, wann du Fragen ausweichst, übertrieben reagierst oder wütend wirst. Das geht jetzt nicht mehr rein über das Gesagte, sondern du kannst auch <strong>deine Emotionen</strong> zuordnen, die du währenddessen hast und womöglich gar nicht nach außen zeigst.  </p>

<p>Außerdem solltest du auf das achten, <strong>was du denkst</strong>. Ein kurzer Gedanke bevor oder während du irrational reagierst, kann direkt mit der Ursache zusammenhängen. Meistens ist es mehr ein Gefühl als tatsächlich eine konkrete Situation. Schenkst du dem Ganzen keine Beachtung, dann kann es schon nach wenigen Sekunden wieder in Vergessenheit geraten sein. Aber fällt es dir auf, kannst du dir diesen Gedanken nochmal in Erinnerung rufen und feststellen, dass hier etwas nicht stimmt. Nach Möglichkeit solltest du dir kurz irgendwo etwas dazu aufschreiben und wenn es nur ein Stichwort ist, damit du dich später wieder an die Situation erinnern und in Ruhe darüber nachdenken kannst.  </p>

<p>Wenn du dann die Zeit hast, musst du die Situation rekonstruieren, um zunächst zu erkennen was genau dich angegriffen hat. Zusammen mit dem Stichwort, kannst du dann überlegen auf welche früheren Begebenheiten das passt, die bis in deine <strong>früheste Kindheit</strong> hineinreichen können. Dabei geht es häufig um Vorfälle in denen man sich hilflos oder ohnmächtig gegenüber der anderen Person gefühlt hat oder ungerecht behandelt. Genauso auch wenn man sich wertlos vorkam und dieses Gefühl bis heute anhält oder man völlig überfordert war. Hast du nach einigen Überlegungen eine konkrete Situation erkannt, die damit zusammenhängt, hast du schon einen deutlichen Fortschritt gemacht. Die ganzen Gefühle wie Angst, Ohnmacht oder Wut kannst du jetzt auf die Menschen ausrichten, die damit ursprünglich auch zu tun haben. Das hilft enorm.</p>

<p>Ein einzelnes Trauma kann der Ausgangspunkt für viele verschiedene andere Probleme und längst vergessene Erinnerungen sein. Du wirst <strong>weitere Zusammenhänge</strong> sehen, sowohl zu deinem Verhalten, als auch in der Vergangenheit, solange bis es irgendwann ein komplettes Bild ergibt. Diese weitere Aufarbeitung wird meist sehr viel leichter, zieht sich dafür aber über Jahre hinweg.  </p>

<p>Dabei wirst du auch erkennen, dass die Menschen, die dir Unrecht getan haben, ebenso ihre Gründe hatten, die wiederum in ihrer Vergangenheit liegen. Durch das <strong>Gesamtverständnis</strong> kannst du damit gedanklich weitestgehend abschließen. In deinem Alltag wird es trotzdem dazu kommen, dass du wieder so reagierst, wie du es am Anfang getan hast. Aber es wird seltener auftreten, du wirst es erkennen können und dich jedes mal schneller besinnen. Bei dieser kontinuierlichen Besserung wird es auch vereinzelt Rückschläge geben, in denen du vollständig in dein altes Muster zurückfällst. Doch das ist völlig normal und sollte dich nicht entmutigen. </p>

<p>Natürlich wirst du nicht nur mit Situationen konfrontiert, wo du das Opfer warst, sondern auch <strong>selbst Täter</strong> und andere Menschen traumatisiert hast. Es verhält sich hier ähnlich: Decke die Hintergründe auf, wie es dazu kommen konnte und arbeite dich in deine Vergangenheit ein. Der Unterschied ist, dass du dich im Rahmen der endgültigen Aufarbeitung bei deinen Opfern entschuldigen solltest.  </p>

<p>Wenn es bei der ganzen Selbstreflektion dazu kommen sollte, dass sich die Situation nicht bessert, sondern du im Gegenteil so schlimme Erinnerungen bekommst, dass du sie kaum ertragen kannst, handelt es sich wohl um ein gravierendes Trauma. Vielleicht eine schwere Misshandlung oder auch fortwährender psychischer Missbrauch. Für solche Fälle sind <strong>Psychotherapeuten unerlässlich</strong>, da diese kontrolliert Bereiche bearbeiten und verschiedenste Methoden anwenden können, um schrittweise vorwärts zu kommen. Es gibt auch die Möglichkeit gezielt Erinnerungen wegzusperren, wenn ein Leben mit diesen unmöglich wäre. <br>
<br> <br>
Sollte es sich aber um "normale" Traumata handeln, ist der hier beschrieben Weg sehr effektiv. Alleine ist das Alles aber recht schwierig, denn je nachdem wie intensiv das Trauma ist, funktioniert das Erkennen und Hervorholen der Situation nicht einfach so. Von mehreren Seiten wird dir dein eigener Kopf sagen, dass es blödsinnig ist alte Sachen aufzuwärmen, dass es einem besser geht, wenn man es vergisst, dass so etwas ganz normal ist, dass es zu sehr weh tut, dass man sich falsch erinnert, dass da gar nichts ist; also in Kürze: das Unterbewusstsein hindert einen daran diese gut vergrabenen Stellen zu öffnen. <br>
Und gerade dafür ist eine <strong>zweite Person</strong> notwendig, der man wirklich vertraut. Also ein sehr guter Freund, ein Partner oder ein Familienmitglied. Dieser kann zunächst einmal auf einfache Art und Weise erkennen, wo man ein Problem hat. Denn, wenn man viel Zeit zusammen verbringt oder noch besser zusammen lebt, kommen alle möglich schrägen Eigenheiten zum Vorschein und damit auch die Traumata. Kann man sich im Alltag vor Kollegen oder Bekannten noch gut verstecken, funktioniert das nicht mehr sobald man in vertrauter und entspannter Umgebung ist. Nebenbei einer der Gründe, warum es für Paare oftmals eine große Sache ist zusammenzuziehen. Wenn ich meinen Partner nur an Wochenenden sehe kann ich die ganzen Fehler verstecken oder Fehler des Partners, die sich zeigen, auch ausblenden. Hängt man aber dauerhaft aufeinander funktioniert das schlicht nicht mehr. Daher ist dort die optimale Voraussetzung die Fehler des Anderen zu bemerken und ihn darauf anzusprechen. </p>

<p>Natürlich gibt es auch hier wieder zwei verschiedene Perspektiven. Zunächst wenn du derjenige bist, der ein <strong>Trauma beim Anderen erkennt</strong>. Sprichst du ein mögliches Problem an, erkennst du ein Trauma daran, dass die Reaktion darauf recht drastisch ist. Solltest du dagegen auf deine Vermutung sachlich gesagt bekommen, dass dort nichts ist, zusammen mit einer logische Erklärung, dann kann es auch andere Gründe haben. Aber wenn schnell harsche Zurückweisungen folgen, leugnen, unlogische Zusammenhänge genannt werden, die gerne auch mit Wutanfällen gepaart sein können, dann hast du den Nerv getroffen. Ab diesem Zeitpunkt ist es wichtig, dass du nicht auf mögliche Provokationen eingehst oder auf nervige Art eine Frage nach der anderen stellst. Bleib ruhig und lasse Zeit vergehen. Versuche selbst nachzudenken, woher das Trauma kommen könnte und gib Denkanstöße, ohne gleich sämtliche Schlussfolgerungen vorwegzunehmen. Dränge den Anderen nie zu sehr in eine Ecke, lass aber auch nicht ohne Weiteres locker. Das ist ziemlich schwierig und eine sehr konfliktträchtige Situation, in der du vielleicht auch einiges an Vorwürfen einstecken musst, selbst wenn du dich absolut korrekt verhältst. <br>
<strong>Nach vielleicht einer Stunde</strong> ist es dann entweder soweit, dass das Gespräch abgebrochen werden muss oder dass der Durchbruch gelingt. Da so ein Trauma immer mit starken negativen Emotionen gekoppelt ist, sind Tränen völlig normal und können sogar ein Hinweis darauf sein, dass es geklappt hat und die Situation vom Gegenüber identifiziert wurde. Danach solltest du ihn nicht gleich mit Fragen bombardieren, sondern Zeit geben, damit klarzukommen. <br>
Ein Trauma muss aber nicht innerhalb von einer Stunde aufgeklärt werden. Es kann auch sein dass nichts dabei herauskommt und man am nächsten Tag wieder damit anfangen muss. Wichtig ist es auch hier sich Notizen über das zu machen, was bereits gesagt worden ist, um nicht von vorne anfangen zu müssen. Denn die <strong>Aufarbeitung</strong> kann, auch wenn man sich Zeit nimmt und sie intensiv betreibt, mehrere Woche dauern. Lässt man es zwischendurch schleifen, zieht es sich natürlich länger als es sollte. </p>

<p>Wenn <strong>du derjenige bist bei dem das Trauma aufgedeckt wird</strong>, ist es wichtig den Anderen nicht zu sehr dafür zu hassen oder zu viel Wut auf ihn zu projizieren. Dein Unterbewusstsein hat über viele Jahre etwas vor dir versteckt und dann kommt jemand an dich heran und findet es einfach so. Damit werden automatisch Schutzmechanismen hochgefahren, bzw. die Emotionen die darin stecken werden auf den Anderen übertragen. Schließlich ist er ja schuld daran, dass du dich damit auseinandersetzen musst. Aber zügel deine Wut so gut es geht. Teile ihm lieber mit, dass er seinen Mund halten soll, weil du Zeit zum Nachdenken brauchst, anstatt ihm unüberlegt Dinge an den Kopf zu werfen. Wenn es dich zu sehr aus der Bahn wirft, dann ziehe dich alleine in einen Raum zurück, um dich zu beruhigen. Ansonsten gelten natürlich die gleichen Grundsätze, wie wenn du alleine an einem Trauma arbeitest. Viel mehr Besonderheiten gibt es nicht zu berücksichtigen. <br>
<br> <br>
Natürlich widerspricht diese Art Konflikte aufzuarbeiten der Vorstellung eines harmonischen Umgangs miteinander. Es <strong>verursacht einigen Schmerz</strong> und man kann es sogar als brutal bezeichnen. Aber das gehört zu einem gesunden Leben dazu, Gewalt ist ein Teil der menschlichen Natur. Solltest du eine sanftere Methode kennen, die man ohne besondere Ausbildung anwenden kann, dann schreib sie hier in die Kommentare. Doch ganz ohne Schmerz wird wohl keine Aufarbeitung auskommen können. Es ist eben auch der Grund warum Menschen ihre Traumata lieber mit sich herumschleppen anstatt sich ihnen zu stellen. Und es ist der Kernpunkt für das viele Leid, welches es in der Welt gibt. Verdrängung führt schließlich nicht dazu, dass das Problem verschwindet, es sorgt nur dafür, dass man es nicht mehr bewusst wahrnimmt. Die anderen Menschen müssen trotzdem unter dem Verhalten und daraus entstehenden falschen Entscheidungen leiden oder verletzende Ausbrüche ertragen. </p>

<p>Oder um Konfliktaufarbeitung positiver auszudrücken. Du <strong>lernst dich selbst viel besser kennen</strong>. In erster Konsequenz weißt du nicht nur bei welchen Themen du empfindlich reagiert, sondern auch warum. Und solltest du es schaffen dein Trauma ansatzweise aufzuarbeiten, wirst du sehr schnell die erholsame Erfahrung machen, dass dich Angelegenheiten in diesem Bereich viel weniger aufwühlen als früher. Du kannst neue Verbindungen damit verknüpfen und es wird dir viel leichter fallen so zu reagieren und damit umzugehen, wie du es eigentlich willst. Es wird dir die Möglichkeit eröffnen wirklich verschiedenste Meinungen zu kontroversen Themen zu sammeln und dir aufgrund der vielen neuen Informationen ein eigenes Bild zu machen. Schließlich versuchst du nicht mehr bewusst oder unterbewusst Konfrontationen mit aufwühlenden Themen zu vermeiden oder dich von vornherein von bestimmten Menschen fernzuhalten.  </p>

<p>Deswegen arbeitet an dir selbst, werde ein besserer Mensch, führe ein besseres Leben und verbessere die Welt! <br>
<br> <br>
<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Traumabewältigung Quellen]]></title><description><![CDATA[<p><em>ersten Buchstaben vertauscht</em>: <br>
- zeit.de, Bnuter Bchutsabensalat (2006); Anmerkung: Das gilt nur, solange die Wörter nicht zu lang sind.
<br></p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/traumabewaeltigung_quellen/</link><guid isPermaLink="false">ad0cce93-3587-4ac7-921f-ab5916bbabad</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:44:38 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p><em>ersten Buchstaben vertauscht</em>: <br>
- zeit.de, Bnuter Bchutsabensalat (2006); Anmerkung: Das gilt nur, solange die Wörter nicht zu lang sind.
<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Sinn im Leben]]></title><description><![CDATA[<p>Es gibt schon immer eine Triebkraft in dieser Welt, die dafür gesorgt hat, dass sich Dinge entwickeln. <strong>Aus Einfachem ist Komplexes entstanden,</strong> also aus Atomen wurden Moleküle, dann immer größere Strukturen, irgendwann Bakterien und schließlich Tiere. Die haben sich wiederum weiterentwickelt, um die Vorherschafft zu gewinnen. Wir sind das herrschende</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/sinn_im_leben/</link><guid isPermaLink="false">def0a062-4446-45c2-98f1-43bcc8678021</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:43:48 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt schon immer eine Triebkraft in dieser Welt, die dafür gesorgt hat, dass sich Dinge entwickeln. <strong>Aus Einfachem ist Komplexes entstanden,</strong> also aus Atomen wurden Moleküle, dann immer größere Strukturen, irgendwann Bakterien und schließlich Tiere. Die haben sich wiederum weiterentwickelt, um die Vorherschafft zu gewinnen. Wir sind das herrschende Tier geworden.  </p>

<p><em>Alles in Ordnung soweit. Dann sind wir eben die Besten und können uns auf diesem Platz ausruhen.</em> <br>
Das könnte man denken, wäre da nicht unser Gehirn, dem wohl einbeschrieben ist, zu hinterfragen und zu suchen. Letztendlich sind wir soweit fortgeschritten, dass wir nicht einfach nur leben, sondern wir fragen wie wir überleben und <strong>warum wir überleben</strong> sollen. Nach dem vermeintlichen Abschluss unserer körperlichen Entwicklung, die sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat und eher passiv als aktiv von Menschen kontrolliert abgelaufen ist, kommt nun die psychische. Eine wesentlich schnellere Entwicklung und nun auch aktiv steuerbar. Ich zähle da sowohl die Forschung dazu, als auch die geistigen Fortschritte zum Leben und Sinn. </p>

<p><strong>Also halte ich mal kurz fest, es gibt irgendeine Triebkraft, die dafür sorgt, dass Einfaches immer komplexer wird und diese Triebkraft ist allgegenwärtig.</strong> 
<br> <br>
<em>Wenn man das akzeptiert hat kann man sagen, ist doch super, dann ist die Menschheit mit ihrer Forschung ja genau auf dem richtigen Weg.</em> <br>
Wäre sie auch, wenn sie nicht so massiv gesteuert wäre vom Drang zu überleben. Eigentlich sind wir bereits die stärksten Tiere, aufgrund unserer Waffen und könnten auf hohe Populationsraten und Verbesserungen im Kämpfen verzichten. Tun wir aber nicht, da sich alte <strong>nicht mehr benötigte Selektionsvorteile</strong>, wie zum Beispiel ständige Fortpflanzung, eben nicht einfach so abschaffen lassen. In der <em>Evolution wird nichts Rückgängig gemacht</em>, bestehende Dinge verkümmern einfach nur langsam und verlieren an Bedeutung. Daher können wir auch nicht mit dem Sex aufhören, sondern benutzen Verhütungsmittel, um die Population zumindest etwas einzuschränken. Nur kommt diese Einschränkung zum Einen viel zu spät, da wir <em>längst eine Überbevölkerung haben</em> und zum Anderen steigen die Bevölkerungszahlen weltweit trotzdem stetig an. Deswegen haben wir zu wenig Raum bzw. Ressourcen und bekämpfen uns gegenseitig. Durch diesen Kampf werden die früheren Selektionsvorteile zu neuen Selektionsvorteilen.</p>

<p><em>Naja was ist daran schon so schlimm? Krieg ist blöd, aber eben menschlich.</em> <br>
Das Problem ist, dass dieser Kreislauf aus „mein Volk ist das Wichtigste, ich erobere die Welt und danach zerbricht mein Reich wieder und alles geht von vorne los“ schon mehrfach abgelaufen ist. Heutzutage bezeichnet man es nur nicht mehr als <strong>Eroberungskrieg</strong>, sondern als Ressourcensicherung oder man bringt allen Menschen Demokratie, also bestimmte Staatsstrukturen, oder auch eine Religion. Es ist ein ewiger Kreislauf, der zu keinem Ergebnis führt. Das ist aber das Gegenteil von Entwicklung und unserer Bestimmung. Denn dieser ewige Kampf bindet Unmengen an menschlichen und industriellen Ressourcen, welche wesentlich besser genutzt werden könnten. Die jährlichen <em>Ausgaben in Forschung und Bildung</em> betragen nur wenige Prozent des Bundeshaushaltes, während die Staatsoberhäupter sich hüten militärische Ausgaben auf diesen Wert zu kürzen. Aber auch die Forschung, welche eigentlich positiv sein sollte, spielt zu einem guten Teil die Rolle des willigen Werkzeugs der Zerstörung, wenn sie für Waffentechnologien, Spionage oder Wirtschaftskriege verwendet wird.</p>

<p><em>Aber immerhin gibt es Forschung und auch einen schnellen Fortschritt. Das ist doch nicht das Gegenteil von Entwicklung.</em> <br>
Das Gegenteil von Entwicklung sind die Waffen, die bereitliegen, um die gesamte <strong>Erde zu vernichten</strong> und unsere Dummheit diese auch einzusetzen. Deswegen ist eine geistige Entwicklung so wichtig, weil wir im Augenblick nur Steinzeitmenschen mit hochentwickelten Waffen sind, die ohne Plan ums Überleben kämpfen. </p>

<p><em>Müssen wir unser Leben in andere Bahnen lenken, nur um nicht auszusterben? Ist das alles?</em> <br>
Der Sinn im Lebens besteht nicht einzig darin nicht auszusterben, auch wenn es ein wesentlicher Teil ist. Er beinhaltet genauso <strong>Forschung und zwar um der Forschung</strong> willen. Also nicht um seine persönliche Macht zu vergrößern, den eigenen Reichtum zu vermehren oder Kriege zu führen, sondern um ergebnisoffene Forschung zu betreiben, welche uns nützliche Erkenntnisse über das Leben liefert. Dazu zählen alle möglichen Bereiche, welche man als Forschung bezeichnen kann, so lange sie einen Nutzen für die Menschen beabsichtigen. <br>
Daneben gibt es etwas, was am meisten vernachlässigt wird und damit den wichtigsten Teil in der Entwicklung darstellt. Es ist das Lösen von Blockaden in unserem Kopf, wie zum Beispiel bei Werten, Moral oder unkontrollierten Emotionen, welches notwendig ist, um ein besseres Miteinander zu schaffen und um eine neue Sicht auf die Dinge bekommen.</p>

<p><em>Es ist doch schlecht, dass Werte und Moral immer mehr verfallen und sind es denn nicht Emotionen, die uns zu Menschen machen?</em> <br>
Unsere <strong>Wert- und Moralvorstellungen</strong> in Deutschland und Europa basieren zu guten Teilen auf der Bibel und stammen noch aus der Zeit in der nahezu alle Menschen aus diesen Gebieten an einen christlichen Gott geglaubt haben. Wie sollten diese Vorstellungen nicht vollkommen überholt sein? Sie basieren einzig darauf einem Gott zu gefallen der Gut von Böse nach seinem Gutdünken unterscheidet oder auf einem Erlösungsglauben. Es ist schon richtig, dass diese Werte und die Moral bereits einen Verfall erleben, aber noch halten viele daran fest und bislang gibt es keine Alternative dazu. Zwar gibt es so etwas wie ein Grundgesetz, welches man als moralischen Eckpfeiler sehen kann, aber im Endeffekt ahmt es nur die religiösen Werte nach, ohne es zu sagen. Es werden aber neue Richtlinien benötigt, die logisch aufgebaut sind und im Einklang mit unserem jetzigen Wissensstand stehen. <br>
Bei den <strong>Emotionen</strong> sind beispielsweise die Liebe und die Eifersucht in einem so hohen Maße ausgeprägt, dass wir Besitz von anderen Personen ergreifen und manche sogar über Leichen gehen würden, nur um sie weiterhin zu besitzen. In vielerlei anderer Hinsicht richten Menschen ihr Leben nach diesen zwei Emotionen aus, was nicht zuletzt durch unzählige Fernsehprogramme unterstützt wird. Als Menschen sollten wir aber unsere Emotionen bis zu einem bestimmten Grad kontrollieren können und nicht umgekehrt. Daher ist hier für die meisten Menschen einiges nachzuholen. Das Menschsein definiert sich nicht durch Emotionen, sondern es ist lediglich ein Teil des Menschen.</p>

<p>Letztlich bringt ein Fortentwickeln bei Werten und Moral, bei Emotionen und in der Forschung den anzustrebenden Sinn im Leben. Zum einen, weil die Weitergabe von Wissen, bzw. Informationen, eine Entwicklung anstatt eines Kreislaufs vorantreibt und zum anderen, weil diese Weitergabe, sei es bei Werten oder in der Forschung, die einzige Sache ist, die jeden von uns unsterblich werden lassen kann.</p>

<p><em>Wieso werden wir dadurch unsterblich?</em> <br>
Im einfachen Sinne ist die Zeugung von Nachkommen eine Weitergabe von Information, da sie uns aufgrund der Erbinformation ähnlich sind. Hierbei spricht man bei einfachen Organismen, wie zum Beispiel Einzellern, sogar bereits von einer <em>potentiellen Unsterblichkeit</em>, da der Zyklus der Teilung unendlich oft wiederholt werden kann, ohne dass eine der entstehenden Zellen stirbt. Diese primitive Form von Information ist allerdings nicht diejenige, die uns Menschen heutzutage vorwärtsbringt. <br>
Eine andere Form von Information ist Wissen. Unser Wissen um die Forschung, die Welt und uns selbst. Hat ein Mensch eine <strong>wichtige Information</strong> gefunden, wird diese fast schon automatisch durch Sprache und Schrift an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Die Person, die diese Information gefunden hat, lebt durch ihr Werk ewig. Nicht weil wir uns an ihren Namen erinnern oder ihre Persönlichkeit, sondern weil wir das Relevante, was diese Person vollbracht hat, weitergegeben haben und es somit Teil der Entwicklung der Menschheit geworden ist. </p>

<p>Selbst wenn diese Information irgendwann einmal überholt ist und keine Anwendung mehr findet, haben für einen gewissen Zeitraum Menschen davon profitiert und können dadurch ihrerseits neue Informationen erschaffen. Beispielsweise haben Kerzen in Gebieten mit elektrischem Licht so gut wie keine Relevanz. Kerzen sind auch keine wirkliche Vorstufe davon. Trotzdem wären Erfindungen zu der Zeit, als es noch kein elektrisches Licht gab, nicht oder langsamer getätigt worden, da es nachts keine Möglichkeit gegeben hätte noch zu lesen oder zu schreiben. Daher ist die Erfindung der Kerze als unsterblich anzusehen. Wenn ein Mensch stirbt, bleibt damit in dieser Welt der körperlose Teil übrig oder anders gesehen macht ein Mensch mit seinem Tod eine Transformation zur Information. Und diese Information bleibt ewig, insofern sie für die Menschheit relevant ist, wodurch man unsterblich geworden ist. </p>

<p><em>Was ist denn relevant und was nicht?</em> <br>
Wenn man in die Vergangenheit sieht, ist wohl alles wichtig, was uns zu unserem heutigen Zusammenleben gebracht hat. Dinge, wie Sprache und Schrift zur Verständigung oder aber Viehzucht und Ackerbau, um uns ohne große Sorgen ernähren zu können. In der Neuzeit ist wohl das Internet als <strong>große Erfindung</strong> zu sehen, da hiermit Menschen aus aller Welt Informationen leicht teilen können. Für die Zukunft wäre ein <em>großangelegtes Wissensportal denkbar</em>, welches Informationen aller Lehrbücher und anderer Literatur zusammenfasst. <br>
Neben der Sachentwicklung ist die persönliche Entwicklung von hoher Bedeutung, schließlich können wir diese auch weitergeben, wodurch eine <strong>Kultur</strong> entsteht und zukünftig eine neue Kultur entstehen kann. Außerdem profitieren Forschung und ein entwickelter Mensch voneinander, da nur ein hinterfragender Mensch sinnvolle Forschung betreiben kann. Für das Hinterfragen seinerseits werden wiederum Erkenntnisse aus der Forschung benötigt. Wie sollte man sich sonst von einem Gott lossagen können, wenn man in Unkenntnis darüber ist, dass ein Gewitter nicht Gottes Zorn ist? <br>
Das sind nur ein paar Beispiele, für die Liste der relevanten Erkenntnisse und Entwicklungen, welche man noch lange weiterführen könnte. <br>
<br> <br>
Aktuell wird jedoch nur noch dem Erhalt von Kultur und nicht der Weiterentwicklung Aufmerksamkeit geschenkt. Natürlich gibt es auch Entwicklungen in unserer Kultur, wie die Trennung von Staat und Kirche, welche nach wie vor nicht abgeschlossen ist, aber stetig weitergeführt wird. Allerdings gehen diese Dinge im Vergleich zum technologischen Fortschritt sehr langsam von sich und alte Doktrinen werden oftmals nur leicht umgeschrieben, um sie wieder salonfähig zu machen. <br>
Daneben wird Zeit in <strong>sinnlose Forschung</strong> gesteckt, die der Belustigung, der Vermehrung oder dem Krieg dient. Auch hier gibt es wieder einige Ausnahmen, aber eben nicht genug. Das Kernproblem dabei sind die Menschen, welche selbst kaum an sich arbeiten und nur wenig über sich nachdenken. Die meisten verbringen ihre Zeit im Leben mit irgendeiner Arbeit, die bei näherer Betrachtung keinen höheren Zweck erfüllt oder betäuben sich mit Unterhaltungsmedien. Wie sollte daraus eine gezielte, sinnvolle und ergebnisoffene Forschung entstehen? <br>
Außerdem häufen die Menschen über die Jahre verschiedene <strong>Konflikte</strong> an, die sie nicht lösen können und entwickeln sich dabei zurück. Es bleibt keine Zeit um den Tod eines guten Freundes zu verarbeiten, eine Zurückweisung zu hinterfragen oder auch nur um negative Kritik zu überdenken. Wie sollten Menschen, die Probleme verdrängen anstatt sie zu lösen, sich selbst entwickeln oder auch nur ansatzweise eine Kultur erschaffen können?</p>

<p>Um aus dieser Misere herauszukommen, in der wir aktuell stecken, ist also einiges zu tun und vielerlei zu denken, da wir jetzt schon dabei sind unseren <strong>Untergang</strong> zu verdrängen, der sich jedoch deutlich abzeichnet. <br>
<br> <br>
<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Sinn im Leben Quellen]]></title><description><![CDATA[<p><em>Evolution wird nichts Rückgängig gemacht</em>: <br>
- ich habe das mal so in der Schule gelernt, beruht wohl auf der: wikipedia.org, Frankfurter Evolutionstheorie, Zusammenfassung zentraler Thesen der Frankfurter Evolutionstheorie, Abgerufen am 30.01.2016; Anmerkung: Ein Beispiel dafür ist der Blinddarm beim Menschen, der auch nicht einfach verschwindet. Allerdings ist</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/sinn_im_leben_quellen/</link><guid isPermaLink="false">6204e1db-6658-476c-addd-be5e17fe5170</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:43:19 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p><em>Evolution wird nichts Rückgängig gemacht</em>: <br>
- ich habe das mal so in der Schule gelernt, beruht wohl auf der: wikipedia.org, Frankfurter Evolutionstheorie, Zusammenfassung zentraler Thesen der Frankfurter Evolutionstheorie, Abgerufen am 30.01.2016; Anmerkung: Ein Beispiel dafür ist der Blinddarm beim Menschen, der auch nicht einfach verschwindet. Allerdings ist es bestimmt nicht ausgeschlossen, dass manche Sachen auch Rückgängig gemacht werden können, gerade im Hinblick auf die Epigenetik.  </p>

<p><em>längst eine Überbevölkerung haben</em>: <br>
- siehe Text Überbevölkerung  </p>

<p><em>Ausgaben in Forschung und Bildung</em>: <br>
- bundeshaushalt-info.de; Anmerkung: Man findet es über Ausgaben und dann über den Bereich Einzelpläne; Weitere Anmerkung: Ich weiß nicht wie die Ausgaben von Ländern und Kommunen in diesem Bereich sind und wie stark sich das Verhältnis dadurch ändern könnte.  </p>

<p><em>potentiellen Unsterblichkeit</em>: <br>
- Wikipedia.org, Unsterblichkeit, biologische Unsterblichkeit, abgerufen am 31.01.2016; Anmerkung: Es gibt wohl schon Zweifel an der Unsterblichkeit von Bakterien, aber da gibt es auch noch Quallen, Seegurken usw.  </p>

<p><em>großangelegtes Wissensportal denkbar</em>: <br>
Ich weiß, dass es Wikipedia gibt. Das ist ein guter Anfang, schöpft aber bei weitem nicht die Möglichkeiten aus, die es gibt. Dazu wird es noch einen Lösungstext geben. <br>
<br></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></title><description><![CDATA[<p>Was die meisten Menschen als ihre Persönlichkeit bezeichnen, ist nur die Ansammlung von positiven und negativen Erlebnissen, welche sie während ihres Lebens hatten, plus ein bisschen Genetik. Diese Dinge bilden den Charakter, aber noch keine eigenständige oder selbstgewählte Persönlichkeit. Denn bislang ist man nur eine <strong>Zusammenwürfelung äußerer Umstände</strong>. Zwar kann</p>]]></description><link>https://www.ueberlebensphilosophie.de/persoenlichkeitsentwicklung/</link><guid isPermaLink="false">1bb0ff76-d798-4926-ac67-6cc03f52236d</guid><dc:creator><![CDATA[NeoLogos]]></dc:creator><pubDate>Sun, 06 Mar 2016 17:42:44 GMT</pubDate><content:encoded><![CDATA[<p>Was die meisten Menschen als ihre Persönlichkeit bezeichnen, ist nur die Ansammlung von positiven und negativen Erlebnissen, welche sie während ihres Lebens hatten, plus ein bisschen Genetik. Diese Dinge bilden den Charakter, aber noch keine eigenständige oder selbstgewählte Persönlichkeit. Denn bislang ist man nur eine <strong>Zusammenwürfelung äußerer Umstände</strong>. Zwar kann man sich durch die individuelle Fremdbestimmung durchaus als Einzigartig verstehen, mehr aber auch nicht. Das ist überspitzt formuliert, trifft aber den Kernpunkt, warum eine Persönlichkeitsentwicklung notwendig ist.</p>

<p>Was normalerweise unter Persönlichkeitsentwicklung verstanden wird, ist der Werdegang zu einem <strong>beruflich erfolgreichem</strong> und partnerschaftlich erfülltem Leben. Über ein Coaching mit Motivationstrainern bekommt man erklärt, wie man seinen Tag effektiv plant und natürlich sein Glück maximiert. Einiges davon ist brauchbar - anderes hingegen wirkt vielmehr wie eine Anleitung dazu, eine gute Maschine zu werden. </p>

<p>In diesem Text wird nichts davon aufgegriffen, sondern vielmehr der Kern behandelt. Also nicht die offensichtliche äußere Veränderung mit Tagesplänen und Durchhaltevermögen, sondern die <strong>innere Einstellung zu sich selbst</strong>. Wenn man daran arbeitet, verändert sich die Persönlichkeit. Das wiederum verändert die eigene Sichtweise und kann zu neuen Wertvorstellungen führen und somit zu einem völlig neuen Menschen. </p>

<p>Nun, wie soll das funktionieren? Indem man seiner Vergangenheit mehr Beachtung als bisher schenkt. Eigene Erlebnisse - egal ob positiv oder negativ - werden meistens nur subjektiv, also abhängig von dem was man in diesem Moment gefühlt und gedacht hat, betrachtet. Allerdings sollte man lernen, besonders <strong>prägende Ereignisse zu hinterfragen</strong> und nicht nur zu konsumieren. Man muss herausarbeiten, was tatsächlich passiert ist, wie genau es abgelaufen ist, wie man sich selbst verhalten hat und wie die anderen Beteiligten eingebunden waren. Genauso ist es wichtig, seine Gedanken und Gefühle in dieser Situation nochmals zu reflektieren und die gesamte Situation zu analysieren. <br>
Das kann prinzipiell jeder, aber aus fehlendem Interesse, Zeitgründen oder weil es zu schwierig erscheint, wird es gar nicht oder nur sehr selten getan. Die meisten Menschen erinnern sich eben daran, wie die Situation aus ihren Augen abgelaufen ist, und das war es auch schon. <br>
<br> <br>
Um was geht es aber nun bei der Persönlichkeitsentwicklung? In erster Linie darum, Vergangenes aufzuarbeiten bzw. <strong>Traumabewältigung</strong>, um mit alten Erlebnissen abzuschließen und ein wesentlich freierer Mensch zu werden.  </p>

<p>Mit Trauma meine ich nicht unbedingt eine Vergewaltigung in der Kindheit oder andere schwere Misshandlungen. Als Trauma definiere ich alles, was einen in der Vergangenheit negativ geprägt hat und bis zum jetzigen Tag anhält. Ob Mobbing während der Schulzeit, welches das Selbstvertrauen beeinträchtigt hat, der Tod eines geliebten Menschen oder Tieres, Überforderungen im Alltag oder all die anderen negativen Dinge, die einem im Leben begegnen können. Alles kann ein Trauma auslösen, was nur darauf wartet, in ungünstigen Situationen zum Vorschein zu kommen. In den meisten Fällen merken wir nicht, dass es noch da ist, sondern haben es verdrängt. Nur wenn du darauf achtest und auch auf das hörst, was dir Freunde und Familie sagen, bemerkst du es. Wenn sie dir sagen, dass du dich irrational benimmst, aus einer Mücke einen Elefanten machst, in diesem Punkt eigen bist oder <strong>empfindlich reagierst</strong>, dann kann das ein entscheidender Hinweis sein. Die Umschreibungen für so eine Situation sind umfangreich, aber meistens auf das Gleiche zurückzuführen. Auf ein Trauma. <br>
Kleine Anreize reichen aus, um ein altes Gefühl wieder nach oben zu holen. Das können Gespräche und Situationen sein, aber genauso auch einzelne Worte, Töne, Mimiken, Gestiken, Gerüche und noch vieles mehr. Es ist einfach das, was man primär mit der alten Situation verbindet und das kann alles sein, was man wahrnimmt. Vielleicht das Lachen eines Menschen, das sich so anhört wie das Auslachen in der Schule oder ein Unterton in der Stimme, den man mit Beleidigungen verknüpft, weswegen man sofort in eine Angriffshaltung wechselt - also empfindlich reagiert. </p>

<p>Grundsätzlich muss ein Trauma nicht ausgelöst werden, sondern es kann auch fest <strong>in Verhaltensweisen übergegangen</strong> sein. Häufig ist das bei Menschen zu beobachten, die sich in ihre Arbeit vergraben. Diese Leute haben in den seltensten Fällen ein klares Ziel vor Augen. Normalerweise suchen sie nach Bestätigung oder nach Ablenkung von ihren Problemen, die sie sonst einholen würden. Dabei sind sie höchst effizient und funktionieren wie Maschinen, da sie sich völlig auf das Verbleibende, was sie kontrollieren können, konzentrieren. Dadurch werden sie in ihrer Arbeit unentbehrlich und haben das Gefühl, etwas Wichtiges zu tun. Dies hilft ungemein dabei, den Schmerz aus früheren Zeiten zu vergessen, oder zu verdrängen, dass der Partner zu Hause kaum etwas mit einem gemeinsam hat und man sich den eigenen Kindern fremd fühlt. </p>

<p>Es gibt auch die <strong>umgekehrte Form eines Traumas</strong>, welche über positive Einflüsse funktioniert, die so stark sind, dass man beispielsweise anfängt, bestimmte Menschen, die es nicht verdient haben,  positiv zu diskriminieren oder Idolen nachzueifern, die keine sein sollten. So kann es passieren, dass man Eigenschaften seines verstorbenen und geliebten Vaters in einer anderen Person sieht und dieser daraufhin folgt, selbst wenn es einem schadet. Andere Möglichkeiten sind auch eine Überbehütung in der Kindheit, wodurch man sich als Erwachsener kaum etwas zutraut oder ein Vorgaukeln einer heilen Welt durch die Eltern, weswegen man später mit der traurigen Realität nicht klar kommt.  </p>

<p>Die Liste geht natürlich noch lange weiter und es dürfte nun deutlich geworden sein, dass jeder Mensch <strong>mehr als ein Trauma</strong> mit sich herumträgt. Es ist also normal und alltäglich, aber natürlich kein Grund, es abzutun. Denn nur wenn du dich der Situation stellst, kannst du ein freies Leben führen und dein eigenes Schicksal selbst bestimmen. <br>
<br> <br>
Je nach Tiefe des Traumas und der eigenen Position kann es auch <strong>größere Auswirkungen</strong> haben. Ein klassisches Beispiel bietet der Politiker Wolfgang Schäuble, der wegen eines <em>Anschlags auf sein Leben durch einen geistig Verwirrten</em> im Rollstuhl sitzen muss. Egal, ob er gerade den Posten des Innenministers besetzt oder nicht, er ist ein Kämpfer für die Sicherheit und gegen den Terror, welcher in seinen Augen überall zu finden ist: Jeder könnte eine Bedrohung sein und wir alle sind in Gefahr, weswegen wir möglichst viel Überwachung brauchen. So ein Mensch ist natürlich ein gefundenes Fressen für Geheimdienste, die ihre Befugnisse ausweiten wollen. Dieses Trauma schränkt also nicht nur ihn selbst ein, sondern hat Auswirkungen auf die gesamte deutsche Gesellschaft. Zugegeben, er ist nicht der einzige Minister, der sich beständig für Überwachung einsetzt, aber er ist doch derjenige, bei dem man am leichtesten Vermutungen für die Gründe anstellen kann. <br>
<br> <br>
Damit dir so etwas nicht passiert, musst du dich <strong>mit deinem Trauma konfrontieren</strong> und nach allen erlebten Situationen suchen, die damit zu tun haben. Normalerweise bringt das auch längst vergessenen Schmerz zum Vorschein, der dich dazu drängt, lieber wieder damit aufzuhören anstatt noch weiter zu suchen. Das kannst du auch getrost tun, solange du zu einem anderen Zeitpunkt damit weitermachst. Es ist dann sehr anzuraten, die Dinge, die du bis dahin herausgefunden hast, aufzuschreiben und wenn es nur einzelne Worte sind, die damit zusammenhängen. Sonst kann es sein, dass dein Unterbewusstsein, das mühsam Hervorgeholte wieder verschließt, diesmal vielleicht sogar effektiver als davor, damit du die Schmerzen nicht noch einmal ertragen musst. <br>
Während dieses Prozesses, lernst du auch automatisch den <strong>Umgang mit deinen Gefühlen</strong>. Sowohl der Schmerz als auch andere Gefühle erscheinen beim ersten Mal kaum beherrschbar. Je häufiger man sich aber dieser Situation gedanklich stellt, wird es immer leichter und kontrollierbar.  Nebenbei ist es eben dieser Schmerz, der dafür verantwortlich ist, dass man nach einfachen Lebenszielen sucht und nicht intensiver nachdenkt. Würde man mit offenen Fragen dazu was richtig und falsch ist vor sich hinleben, hätte das leicht Ziellosigkeit und Depression zur Folge.</p>

<p>Hast du nun erste Traumata aufgearbeitet und bist damit insgesamt freier geworden, hat das direkte Auswirkungen auf deine Persönlichkeit. Ein äußerst perfektionistischer Mensch, der die Zusammenhänge aufgearbeitet hat, die mit diesem Perfektionismus zusammenhängen, kann diesen nun ablegen und seinen anderen Eigenschaften mehr Beachtung schenken. Ein pflichtbewusster und treuer Mitarbeiter kann wieder zu einem Menschen werden, wenn er feststellt, dass diese Eigenschaften nur durch den elterlichen Drill entstanden sind. <br>
Es entsteht ein <strong>neues Selbstbild</strong>. Die Situation, der du damals vielleicht hilflos gegenübergestanden bist, hast du nun verstanden. Du weißt, was du falsch gemacht hast, was du richtig gemacht hast und wie du diese Situation zukünftig besser lösen kannst. Oder du akzeptierst, dass es so gekommen ist und nicht anders. Genau das macht dich stark für zukünftige Situationen, denen du deutlich selbstbewusster als zuvor gegenübertreten kannst, da du dir nun zutraust, sie auch zu lösen. Daneben gibt es jetzt eine Thematik mehr, über die du offen reden kannst und die nicht zu einem Abblocken deinerseits führt. Es gibt nicht mehr den Geruch, das Geräusch oder das Lied, wegen dem du sofort gehen willst. Das alles erinnert dich nur an eine alte Situation, die du hinter dir lassen konntest, und damit bist du freier als zuvor.</p>

<p>Auf diese Weise kannst du Stück für Stück immer weitere Traumata aufarbeiten. Da einige davon tief versteckt sind und sich über die Jahre auch neue bilden, wird die Vergangenheitsbewältigung ein lebenslanger Prozess, welcher erst mit dem Tod endet oder dem Übergang dorthin.  Das mag sich nach viel Arbeit anhören, allerdings lohnt sich diese auch. Mit jedem aufgearbeiteten Trauma kannst du dich mehr aus den Fängen der Vergangenheit befreien und damit endlich der Zukunft zuwenden und diese gestalten. <br>
 <strong>Sich selbst zu verbessern und die Welt zu verbessern gehen Hand in Hand.</strong>
<br> <br>
<strong>Anmerkung</strong>: <br>
Würde man diesen Text in Kurzform zusammenfassen, so wäre es: <strong>Alle Menschen sind psychisch krank und müssen sich deshalb therapieren</strong>. Eigentlich also ein Thema, über welches Psychologen viel mehr sagen könnten. Was diese Form der Traumabewältigung von der Psychologie unterscheidet ist, dass sie einen Sinn im Leben mit der Psychologie vereint. Philosophie und Psychologie stehen hier auf Augenhöhe und brauchen einander, um eine Existenzberechtigung zu haben. Die Psychologie alleine greift bislang in Deutschland nur bei Menschen ein, die ohne Hilfe nicht mehr in dieser Welt leben können. Also Menschen mit Burn-Out-Syndrom, Verlustängsten, Wutausbrüchen usw., wegen denen sie nicht mehr oder nur sehr schwer ihr vorheriges Leben weiterführen können. Dort versuchen Psychotherapeuten im Idealfall, <strong>Menschen wieder zurück in die Gesellschaft zu führen</strong>, indem sie auf unterschiedlichste Weise die Probleme aufarbeiten und lösen. Für alle Menschen gibt es nunmal aber nicht genügend Psychologen. Daher bleibt für die „gesunden“ Menschen nur die positive Psychologie, mit Glücksforschern zum Lachen und Motivationstraining, um leistungsfähiger im Beruf zu werden. Von Aufarbeitung ist dort aber keine Spur mehr. Daher müssen Menschen lernen ihre eigenen Therapeuten zu werden und Freunden und Partnern zu helfen, die das ebenfalls versuchen. Nur so kann es funktionieren. </p>

<p>Der Anspruch dabei ist allerdings nicht, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern, sondern dass jeder von sich aus lernt, diese Gesellschaft zu verstehen, Teile davon abzulehnen und es besser zu machen. Es ist also eher eine <strong>Weiterführung dessen, was die Psychologie angefangen</strong> hat. Denn glückliche Menschen in einer kranken Gesellschaft sind keine gesunden Menschen. Im Gegenteil, es sind die Menschen, die unglücklich in dieser Gesellschaft leben, welche gesund sind oder diejenigen, die sich aus der Gesellschaft ausklinken. </p>

<p>Da mein Wissen im psychologischen Bereich sehr viel auf Eigenerfahrung aufbaut und auf Menschen die mir ihre Geschichte erzählen, würde ich Hilfe oder auch Anmerkungen von fachkundigen Menschen zu diesem Thema sehr begrüßen. <br>
<br> <br>
<br></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>